#4 Zwischen Farbe und Freizeit: Josefino & Emre im Gespräch über Lehre und Work-Life-Balance

Shownotes

In der vierten Folge von NextStepLehre, dem Podcast der VKMB für alle, die ihre berufliche Zukunft planen, sprechen Josefino und Emre, zwei angehende Maler im dritten Lehrjahr, über ihren Alltag zwischen Baustelle, Schule und Freizeit. Sie erzählen, wie sie zur Lehre gekommen sind, warum das Schleifen für sie zur Lieblingsarbeit geworden ist, was das Besondere an ihrer Ausbildung im Krankenhaus ist und wie wichtig Teamgeist und Freundschaft im Beruf sind.

Außerdem berichten sie von ihren Erfahrungen in der Berufsschule, der Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung und davon, warum man keine Angst vor einer Lehre haben sollte. Eine ehrliche und inspirierende Folge über Präzision, Durchhaltevermögen und Leidenschaft fürs Handwerk.

Mehr Informationen unter: https://www.vamed.at/de/karriere/

Transkript anzeigen

00:00:10: Herzlich willkommen zur vierten Folge von Nextep Lehre.

00:00:13: Das neue Format der Farmit-KMB, ein Podcast für alle, die gerade ihre berufliche Zukunft planen.

00:00:18: Für Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter wie Eltern oder Lehrerinnen und Lehrer, aber auch für alle, die wissen wollen, wie Ausbildung wirklich abläuft.

00:00:26: Hier bekommst du echte Geschichten, hilfreiche Tipps und spannende Einblicke aus der Praxis.

00:00:37: Bei mir heute zu Gast Josefino und Emre, zwei angehende Maler, die sich gerade beide im dritten Lehrjahr befinden.

00:00:42: Wie sie zur Lehre gekommen sind, warum gerade Maler und was man wirklich mitbringen muss, wenn man diesen Weg einschlägt, genau darum geht es heute.

00:00:50: Hallo ihr beiden.

00:00:51: Ja hallo.

00:00:51: Hallo.

00:00:52: Hi.

00:00:52: Ich freue mich, dass ihr heute da seid.

00:00:54: Jetzt hast du schon erwähnt, Josefino, bei dir startet der Tag um vier Uhr dreißig.

00:00:57: Da stehst du wahrscheinlich auf und du startest hier dann um sechs Uhr dreißig.

00:01:00: Könnt ihr euch eure Arbeitszeiten irgendwie auch frei einteilen oder euch auch aussuchen, wann ihr startet?

00:01:06: Wir jetzt eigentlich nicht, was ich gehört habe bei den Elektrikan gibt es vielleicht eine Gleitszeit von einer halben Stunde.

00:01:12: Das gibt es jetzt bei uns nicht, aber das macht mir überhaupt nichts aus, weil ich mag selber, wenn ich früh beginne und dann eben noch so früher aufhören

00:01:18: kann, dann habe

00:01:19: ich den ganzen restlichen Tag auch noch für mich.

00:01:22: Ja, ich beginne halt gerne um vier Uhr, dreißig, einfach damit ich mal richtig wach werde, Frühstücke zu Hause, entspannt auch noch ein Kaffee trinke.

00:01:29: So dass ich wirklich dann fit bin, sag ich jetzt mal für die Arbeit.

00:01:32: Dass du auch entsprechende Energie wieder hast, gerade auch das Frühstück ist zum Beispiel etwas ganz Wichtiges wahrscheinlich, um den Tag richtig zu starten.

00:01:37: Ja,

00:01:38: auf jeden Fall.

00:01:38: Das

00:01:39: trifft Bemerke nicht auch ganz ein.

00:01:41: Ich stehe auch am Samstag Sonntag hier früh auf.

00:01:44: Ah

00:01:44: ja, hat sich aufs ganze Leben umgelegt, dieser Rhythmus.

00:01:49: Können Sie euch auch freie Tage einteilen?

00:01:51: oder wie ist das mit Urlaub bei euch?

00:01:53: Also Urlaube haben wir und auch noch zusätzlich pro Jahr elf Lichttage.

00:01:58: Und die Lichttage können wir uns einmal im Monat, ich glaube zweimal,

00:02:03: ne?

00:02:03: Man darf drei pro Quartal, aber es ist vorgesehen, dass man sich jeden Monat einnimmt.

00:02:07: Genau.

00:02:07: Und das teilt man sich dann auf und dann kann man an dem Tag zu Hause bleiben.

00:02:11: Also jetzt nebensächlich vom Urlaubstag.

00:02:14: Ja.

00:02:15: Und gibt euch das dann auch irgendwie neue Energie und Kraft, so freier Tag, so Urlaub zum Beispiel.

00:02:20: Auf jeden Fall.

00:02:22: Um die Batterien wieder auch zu tanken.

00:02:23: Ganz

00:02:23: genau,

00:02:24: ja.

00:02:24: Wie sieht so der perfekte freier Tag für euch aus, wenn ihr euch das kurz vorstellt?

00:02:29: Das ist eine gute Frage.

00:02:30: Also wenn ich schon einen freien Tag habe, würde ich doch gerne ausschlafen.

00:02:34: Das steht auf jeden Fall am Tagesplan und dann eigentlich auch recht wie immer.

00:02:39: Ich schaue einfach vielleicht Sachen, die ich jetzt nicht direkt am selben Tag noch erledigen kann, dass ich das vielleicht... an den Freien Tag erledigen, mich immer wieder auch Sport machen.

00:02:48: Motorradfahren tu ich auch sehr gerne, wenn die Wetterbedingungen eben auch passen.

00:02:53: Also eigentlich nur relaxen, wenn es geht.

00:02:55: Ja.

00:02:56: Bei dir beginnt der Tag dann früher, auch wenn du frei hast, Emre?

00:02:58: Naja,

00:02:59: dann an einem Lichttag eher weniger, aber da tu ich mich dann auch entspannen, einfach zu Hause legen, schön den Tag genießen.

00:03:06: Ja.

00:03:07: Ja, vielleicht mal rausgehen mit den Freunden.

00:03:09: Es sprechen wir ganz viel über das Entspannen und auch über Freizeit.

00:03:12: Was ist, wenn jetzt jemand kommt und sagt, irgendwie habe ich Angst vor einer Lehre, weil dann habe ich keine Freizeit mehr.

00:03:17: Was würdet ihr da sagen?

00:03:18: Das

00:03:18: ist totaler Witz.

00:03:19: Also, wenn man in die Schule geht oder eine Lehre macht, das ist eigentlich dasselbe.

00:03:26: Also, wenn man jetzt angenommen eine Lehre macht, hat man ja auch immer wieder was zu machen nach der Arbeit.

00:03:32: Und dasselbe ist dann auch mit einer weiteren Schule.

00:03:35: Also, da braucht man keine Angst da.

00:03:37: Ja, für mich auch.

00:03:39: Wenn wir jetzt kurz in euren Arbeitsalltag springen, weg von der Freizeit hin in eure Arbeit, wie schaut denn so ein klassischer typischer Arbeitstag im Leben eines Malers

00:03:48: aus?

00:03:49: Also als Learning sind wir öfters in verschiedenen Baustellen, da kommen wir eher weniger eigene Baustellen, da haben wir meistens ein Gesellen oder mehrere Mitarbeiter halt mit uns und da kommen verschiedene Arbeitsaufträge wie Schleifen, Abschärmen, Beschichten.

00:04:07: Entgeschichten, Abpicken, viele verschiedene Sachen, die man sich dann erlernen kann über die drei Jahre.

00:04:16: Das heißt, ihr seid auch immer im Team unterwegs.

00:04:18: Es sind immer mehr Leute mit euch dabei und können euch dann auch bei offenen Fragen zum Beispiel zur Seite stehen.

00:04:23: Ja,

00:04:23: auf jeden Fall.

00:04:24: Also wir haben immer jemanden, der uns über die Schulterschott, sag ich jetzt einmal, also so, dass wir eben keine Angst haben müssen in den drei Jahren, dass wir irgendwas falsch machen.

00:04:33: Wir haben immer wen, der da ist für uns und wenn wir mal nicht weiter wissen, können wir jederzeit nachfragen.

00:04:37: Es ist sehr kollegial bei uns.

00:04:39: Was macht denn für euch eine gute Zusammenarbeit aus?

00:04:42: Also, dass man sich die Arbeit gut einteilt und auch auf den anderen drauf schaut, zum Beispiel, wenn ich jetzt mal die schwierigere Arbeit nehme als wieder Josef, dass ich mal zum Beispiel dann einen Nachmittag dann die schwerere Arbeit nehme und ihm die leichtere gebe oder andersrum.

00:05:01: dass man sich das einfach mal einteilt.

00:05:05: Also, Gleichberechtigung ist schon wichtig, ne?

00:05:07: Man darf nicht vergessen, dass der Fachmann immer über den Lehrling steht.

00:05:10: So ist nicht.

00:05:11: Aber es ist auch schön zu sehen, wenn der Fachmann noch manchmal, sag ich mal, unter den Armen greift, doch mal ein bisschen mithilft, sag ich mal, bei schweren Sachen, bei der Aktivität, noch wenn man jetzt vielleicht was immer wieder vorkommen kann, einen schlechten Tag hat oder mal nur was geschlafen ist, was auch immer, dass der Fachmann dann auch einfach sagt, du, ich mal jetzt auch mal... Die schwere Arbeit, du jetzt mal die leichte Arbeit machen und so weiter und so fort, aber es ist immer ein Geben und Nehmen.

00:05:34: Genauso helfe ich dann auch weiter.

00:05:35: Es ist schon sehr kollegial und sehr divers.

00:05:38: Wie würdest du denn die Rolle des Fachmanns da jetzt einteilen?

00:05:41: Also auch, was euren Arbeitsfortschritt irgendwie betrifft?

00:05:44: Also ist das jemand, von dem ihr dann auch viel lernen könnt, der euch dann auch viel neuen Input liefert oder euch irgendwie viel mitgibt?

00:05:49: Auf jeden Fall ja.

00:05:51: Also ein Facharbeiter, unter einem Facharbeiter stelle ich mich schon... eine Person vor, die den Beruf schon ausgelennt hat, schon Erfahrung hat und die mir was beibringen kann und wo ich mich an ihm verlassen kann.

00:06:04: Also das ist definitiv für uns auch so.

00:06:07: Also bis jetzt habe ich jetzt nicht gemerkt, nie so gewesen, dass ich jetzt mal mehr wissen hatte als ein Facharbeiter selbst.

00:06:14: Es ist ja so gewesen, dass ich tagtäglich auch immer noch Auch wenn es nur bisschen ist, ich lerne immer etwas Neues dazu.

00:06:21: Immer irgendwelche Tricks, wie es vielleicht schneller gehen könnte, leichter gehen könnte.

00:06:25: Und das ist ja der Riesenunterschied von einem Learning und einem Facharbeiter, der kann es halt einfach schneller, der hat doch mehr Lebenserfahrung oder Grufserfahrung sage ich jetzt einmal.

00:06:34: Der kann es besser, schneller und wenn man die Tricks dann weiter vermittelt an den Learning, ist das unglaublich gut.

00:06:40: jeden Tag was Neues lernen, das klingt richtig cool eigentlich, weil man ja immer wieder sein Wissen auch erweitern kann und dann irgendwann so nach der Lehre und dann hat man noch ein paar Jahre irgendwie drauf und dann ist man selbst derjenige der das auch weitergeben kann.

00:06:53: Wenn ihr das jetzt einteilen müsstet, die Dinge, die ihr im Betrieb lernt und die Dinge, die ihr in der Schule lernt, wo werden da die großen Unterschiede?

00:07:01: oder was lernt ihr zum Beispiel nur in der Schule und hier im Betrieb nicht oder umgekehrt?

00:07:05: Naja, man muss sich das so vorstellen.

00:07:07: Es gibt ja natürlich auch Tätigkeiten, die wir jetzt in der Firma nicht tun, weil es uns einfach nicht geht oder gelingt oder platzmöglich einfach nicht passt.

00:07:16: Die Sachen ergänsten wir dann einfach in der Schule.

00:07:19: Was auch natürlich viel in der Schule ist, ist irgendwo dann auch die Chemie der Farben oder irgendwie die Physik der Farben genauso, wie das jetzt alles zusammenpasst und irgendwie man vertieft sich in diese Materie rein, was ja auch genauso interessant ist.

00:07:31: Also es ist ja nicht nur einfach Farbe an sich, es ist ja viel mehr hinter der Farbe und welche verschiedenen Arten der Farbe und was für sich jetzt noch alles gibt.

00:07:39: Es gibt wirklich da viel zu erzählen und es ist wirklich ein interessantes Thema.

00:07:42: Also je tiefer man irgendwie in die Materie reingeht, desto interessanter wird das, finde ich, zumindest.

00:07:48: Welche Fächer habt ihr da in der Schule?

00:07:50: FDU, FUG, das sind halt so Fächer, wo man über den Beruf lernt, über die Werkzeuge, über zum Beispiel die Leiter, die wir auch am Alltag verwenden, aber auch Deutsch, Englisch, Geografie auch in der ersten Klasse, glaube

00:08:06: ich.

00:08:06: Ja, politische Bildung auf jeden Fall, also es ist auch viel Allgemeinwissen, dass wir jetzt nicht nur einfach jetzt das Fachtechnische wissen, genauso ist das auch wichtig, das haben wir auch jede Woche mindestens zwei Stunden.

00:08:18: Das ist genauso wichtig.

00:08:20: Und ja, es ist halt viel Allgemeinwissen und Fachkunde, sag ich jetzt einmal.

00:08:26: Und auch diese Praxis, die wir jede Woche üben.

00:08:28: Auch wenn es jetzt, sag ich mal, beginnt mit einem kleinen A-Vierblatt.

00:08:32: Mit dem kleinen A-Vierblatt kann man auch schon sehr viel beginnen.

00:08:34: Und da kann man auch schon viel üben.

00:08:35: Und dann, sobald man das jetzt ausgelernt hat, sag ich jetzt einmal, kann man sich dann auch an eine größere Wand antrauen.

00:08:40: Also, man lernt schon einiges dazu.

00:08:43: Wie organisiert ihr euch denn das zwischen Arbeit, Schule und Freizeit?

00:08:47: Also... Wir lassen uns natürlich jetzt nach der Arbeit immer wieder Zeit für uns.

00:08:52: Nach der Arbeit tun wir auch gemeinsam mal immer wieder Videospiel spielen.

00:08:56: Nach der Schule dann gehen wir vielleicht mal was essen.

00:08:59: Immer wieder solche Sachen, aber ja.

00:09:02: Ja, also da passiert es schon viel mehr als nicht nur Arbeit.

00:09:04: Das ist ja ganz klar wie bei jedem Beruf.

00:09:07: Das beginnt schon um vier Uhr oder vier Uhr, wenn wir wieder Arbeitstag, dann kannst du mal zur Arbeit gehen, vorbereiten und dann sechs Uhr, dreißig beginnt eigentlich schon die Arbeit.

00:09:17: Die ist eigentlich recht ähnlich.

00:09:18: Aber wenn es um fünf Uhr aus ist, dann gibt es viel zu machen.

00:09:23: Wie du schon gesagt hast, gerne essen.

00:09:25: Sport gehe ich auch sehr gerne machen.

00:09:26: Das passiert schon viel mehr als nur Arbeit.

00:09:29: Man sagt immer ganz gerne die Work-Life-Balance.

00:09:31: Also es muss sich ja irgendwo auch ausgehen, dass man sagt Arbeit und da gibt es nur noch ein Leben neben der Arbeit.

00:09:36: Aber was ich rauskratzt, ihr seid jetzt Arbeitskollegen.

00:09:38: Ihr arbeitet wahrscheinlich irgendwie so auch im täglichen Tun miteinander, aber dann auch danach macht ihr gerne Dinge gemeinsam.

00:09:45: Genau, also wir haben uns eigentlich schon kennengelernt, bevor wir die Lehre angefangen haben.

00:09:50: Lustigerweise haben wir uns schon beim ersten Bewerbungsgespräch kennengelernt.

00:09:56: Und auch bei der Aufnahmeprüfung.

00:09:58: Auch her.

00:09:58: Auch her.

00:09:59: Also das war schon lustig ein bekanntes Gesicht, wiederzusehen.

00:10:03: Ich weiß nicht, wie wir es geschafft haben, aber wir haben es geschafft, beide die Stelle zu bekommen.

00:10:08: Unser Thema hat irgendwie die Freundschaft angefangen, haltet jetzt schon mittlerweile drei Jahre.

00:10:14: Wenn aus Arbeitskollegen Freunde werden, das ist ja Win-win dann in der Arbeit und in der Freizeit, ist ja auf allen Ebenen bereichernd.

00:10:23: Was gibt euch denn abseits von Freundschaften zum Beispiel noch Energie nach der Arbeit?

00:10:28: Bei dieses Sport hast du gesagt,

00:10:29: glaub ich?

00:10:30: Ja, ich mache sehr gerne Sport.

00:10:32: Ob Wochenende gehe ich auch gerne laufen.

00:10:34: Also es gibt mir auch schon Energie.

00:10:35: Es ist zwar schon anstrengend, keine Frage, aber es erfüllt mich einfach irgendwie.

00:10:39: Ich weiß selber nicht, warum, aber es gibt mir dieses Wie sagt man?

00:10:43: Sahne häufig, ne?

00:10:44: Ja.

00:10:45: Die

00:10:46: Kirche auf der Torte.

00:10:47: Ganz

00:10:47: genau, ganz genau.

00:10:48: Es erfüllt mich dann irgendwie.

00:10:50: Ja, also bei mir, also ich bin ein bisschen fauler als Josefino.

00:10:54: Ich tue öfters, ja, Videospiele spielen, wenn ich dann nach der Arbeit nach Hause komme oder mal mit dem Freund in der Wocheende mal rausgehen, bisschen mit dem Auto fahren.

00:11:05: Ja, so läuft das dann bei mir.

00:11:07: Wie ist das bei euch mit der Berufsschule?

00:11:09: Ist die dann über das ganze Jahr verteilt oder ist die geblockt?

00:11:12: Müsst ihr dann während des Jahres auch lernen oder kannst du euch das anders einteilen?

00:11:16: Wir sind

00:11:17: am Montag jetzt, im dritten Leier sind wir im Montag in der Schule.

00:11:21: Und am Dienstag hätten wir jetzt im Werkstatt.

00:11:25: Da tun wir dann Arbeiten machen.

00:11:27: Was haben wir dann noch gemacht?

00:11:29: Am Dienstag?

00:11:30: Die Werkstatt, oder?

00:11:31: Ja, die Werkstatt.

00:11:32: Ganz genau, das ist ja die Vorbereitung für die LAP.

00:11:35: auch mal was Neues ausprobieren, was man vielleicht nicht selbst bei der Arbeit tut.

00:11:39: Da lernt man schon viel dazu ja

00:11:40: schon wichtig.

00:11:41: Viele verschiedene Techniken und so.

00:11:42: Ganz genau.

00:11:43: Okay, das heißt diese Werkstätten, da könnt ihr abseits von dem, was ihr quasi sonst im Arbeitsalltag macht, Neues ausprobieren und irgendwie euch auf neue Techniken einlassen, auf neue Wegedinge zum Beispiel umzusetzen.

00:11:55: Genau, wir sind ja Maler- und Beschichtungstechniker, da lernen wir verschiedene Techniken.

00:12:00: Also meistens auch in der Schule.

00:12:02: Und ja, das bringt uns eigentlich schon.

00:12:05: Das

00:12:05: bringt uns schon gut weiter.

00:12:07: Das kann man definitiv auch viel in der Praxis anwenden.

00:12:11: Also ist gar nicht mehr so schlecht.

00:12:13: Wie geht es euch damit?

00:12:13: Ihr bekommt ganz viel Input in der Schule, dann gibt es noch diese Werkstätten.

00:12:17: Und irgendwie, man geht dann aus der Tür raus und wahrscheinlich arbeitet das dann noch.

00:12:20: Und es wirkt so ein bisschen nach und man überlegt sich, dass dann wie war das.

00:12:23: Und da schau ich jetzt vielleicht noch mal nach, weil ich das in der Schule gehört habe.

00:12:27: Und das sollte ich vielleicht dann irgendwie so umsetzen und anwenden.

00:12:30: Wie schafft es es da, euch vielleicht auch irgendwie abzugrenzen?

00:12:33: Oder ist es vielleicht auch was Schönes oder Positives, wenn das so ein bisschen nachklingt?

00:12:36: Wie würdet ihr das einschätzen?

00:12:39: Ja, also es ist so, dass natürlich muss man sich neben der Schule auch immer wieder am Abend mal hinsetzen und sich vielleicht nur eine halbe Stunde mal was anschauen, damit einfach dieses Input sitzt.

00:12:50: Aber es ist jetzt nicht wirklich, ich weiß nicht, was unglaublich schwer ist.

00:12:53: Also man arbeitet ja auch genauso in der Praxis.

00:12:55: Das heißt, sowohl als auch lernt man tagtäglich Was neu ist dazu, aber ist das Alte, was man gelernt hat, schaut man nicht mehr, dass es wieder sitzt.

00:13:05: Bis es nicht wirklich schwer ist.

00:13:07: Wir haben jetzt bald den LAP-Stress, dass wir uns langsam aber doch vorbereiten müssen.

00:13:12: Da reicht auch schon eine halbe Stunde, eine Stunde am Tag, wenn man früh beginnt.

00:13:16: Da hat man überhaupt keinen Stress.

00:13:18: Die Lehrabschlussprüfung, wie läuft die dann ab?

00:13:20: Wie kann man sich das vorstellen?

00:13:22: Wir haben einen praktischen und theoretischen Teil.

00:13:25: Die praktische läuft dann, glaube ich, einen ganzen Tag lang.

00:13:29: Ja, acht Stunden.

00:13:31: In einer Werkstatt tun wir den Wand beschichten.

00:13:35: Genau, also der Vorgang wäre, glaube ich, so, dass wir zur Aufgabe Stellung hätten, dass wir es einmal N-Schichten müssen, einmal B-Schichten müssen, eine Skizze machen müssen und eben die Vorgaben auch noch erfüllen müssen.

00:13:46: Und ich glaube, zwei Lackbretter müsste wir auch noch machen.

00:13:48: So, von A bis Z.

00:13:50: Von A bis Z ungefähr.

00:13:51: Ja.

00:13:52: Und dann den theoretischen Teil.

00:13:53: Ja.

00:13:54: Ja.

00:13:54: Wo dann wahrscheinlich viele Inhalte von der Berufsschule dann auch abgefragt werden.

00:13:58: Genau, eigentlich alles.

00:13:59: In den drei Jahren, das was man in den drei Jahren gelernt hat, wird dann halt abgefragt.

00:14:04: Ja, so ist das dann ungefähr.

00:14:08: Ja, wow, ich wünsche euch jetzt schon alles Gute dafür und auch für das Lernen dorthin.

00:14:12: Was so bei euch?

00:14:13: der Funke, den es gebraucht hat, um sich für den Malerberuf zu entscheiden?

00:14:17: Es sind die vielen Farben, die du erwähnt hast.

00:14:19: Das klingt für mich total schön, wenn man sich mit dem auch auseinandersetzen kann.

00:14:22: Was war's bei euch?

00:14:24: Ja, ich habe ja, bevor ich die Lehre angefangen habe, genauso mit fünfzehn schon begonnen zu arbeiten.

00:14:30: Nebenbei, jetzt sage ich mal, ich habe davor das Genasium gemacht und dann habe ich samstags immer geschaut, dass ich mich übrigens die beschäftige.

00:14:36: Da habe ich begonnen, bei meinen Onkel, bei einer Fassadenfirma zu arbeiten und einer Malereifirma.

00:14:41: Das ist da jetzt dann schon begonnen von klein auf.

00:14:43: Da geht es einmal.

00:14:43: Ich bin dann rübergewechselt zu Kasserkraft und zum Einzelhandel.

00:14:50: Das hat mich dann wiederum nicht gefallen.

00:14:51: und dann habe ich gesagt, jetzt will ich aber mal eine Lehre beginnen.

00:14:54: mal was Neues probieren und ich habe dann herausgefunden, dass irgendwie das Handwerkliche für mich ist.

00:14:59: und als ich dann gesehen habe, dass die Warm etwas anbietet, war ich ja so überrascht vor allem.

00:15:06: Man kann es mir jetzt auch glauben oder nicht, aber was mich jetzt irgendwie zum Maler sein, das habe ich jetzt mal gezogen hat, ja, ist die Schleifarbeit.

00:15:15: Das Schleifen an sich, es ist ja so unglaublich wichtig und es erhebt sich irgendwie von allen anderen Arbeiten, weil es ist ja Nicht nur der Feinschliff, sage ich mal, der wichtig ist, sondern es kommt ja auch der Grundschliff, der Zwischenschliff dazu.

00:15:27: Und das Schleifen macht einfach die Wand an sich selbst so perfekt, wie es so ist.

00:15:32: Weil wenn das nicht sitzt, passt einfach alles nicht irgendwie am Ende des Tages.

00:15:36: Dann schaut es einfach nicht so schön aus.

00:15:37: und dieses Schleifen hat mich dann so zu viel mal hingezogen.

00:15:40: Und dann habe ich auch, bevor ich dann überhaupt angefangen habe zu arbeiten, habe ich ja überlegt, Bodenleger zu machen.

00:15:45: Da gibt es auch Sachen zu schleifen, keine Frage und auch viel Arbeit allgemein noch.

00:15:50: Ich habe aber dann überlegt, Bodenfläche ist nicht so groß wie Wandfläche.

00:15:54: Hier haben wir definitiv mehr Wandfläche als Bodenfläche.

00:15:57: Aber ich sage, die Chance muss ich dann ausnützen, dass ich mich bei den Malern bewerbe, damit ich einfach viel mehr zum Schleifen habe.

00:16:02: Also es ist schon eine Sache, die mich definitiv motiviert hat, hier anzufangen.

00:16:05: Ein größerer Spielplatz.

00:16:07: Ganz genau, ganz

00:16:07: genau.

00:16:08: Die Wand als der Boden.

00:16:09: Also das hat mich schon sehr motiviert.

00:16:10: Ich bin einfach so fasziniert auf dem Schleifen, wie divers das auch sein kann und welche Materialien man alles benutzen kann, umzuschleifen.

00:16:17: welche Materialien man alles abschleifen kann, welche Methoden es alles gibt.

00:16:20: Also es ist umfasst viel mehr als einfach nicht nur Schleiferpähen die Hand zu nehmen und loszuschleifen.

00:16:25: Man muss ja einfach schauen, dass es alles sitzt und das Schleifen ist.

00:16:28: Das liebe ich und bewundere ich einfach.

00:16:30: Jetzt muss man das aber erklären.

00:16:32: Wird davor geschliffen und dann wird gemalt?

00:16:37: Gibt es immer was zum Schleifen?

00:16:39: Man beginnt ja schon vielleicht, wenn man eine Metallwand aufkittet.

00:16:43: Das Kit muss ja schon mal weggeschliffen werden.

00:16:45: Die restliche Wandfläche muss genauso weggeschliffen werden, wenn man jetzt über eine ganz normale Wand drüber spachtelt.

00:16:52: Es muss genauso verschliffen werden.

00:16:54: Es gibt auch immer wieder von alten Allereisen oder von den Fehlern von den anderen, die man noch sieht, wenn man jetzt so viel Farbe auftragt, dass jetzt eine kleine Träne oder so kommt, dass man die dann auch schön fein weggeschlefft, dass man einfach alles pipi fein glatt hat und perfekt hat.

00:17:09: Die

00:17:09: Details aber.

00:17:10: Ganz

00:17:10: genau, ganz genau.

00:17:11: Und zu guter Letzt auch.

00:17:13: Der Feinschliff ist es auch einfach, wenn man jetzt, sag ich mal, die erste oder zweite Beschichtung schon drauf hat.

00:17:18: Und jetzt bei der, sag ich jetzt einmal, beim Anstrich, der letzte Anstrich, bevor er noch kommt, wird noch schon mal schön feingeschliffen.

00:17:26: Dass es dann alles wirklich pipi fein sitzt, dass dann der Untergrund auch passt.

00:17:29: Und ich glaube, das ist es einfach für mich, was mich so fasziniert hat.

00:17:33: Der Feinschliff im wahrsten Sinne des Wortes.

00:17:35: So gesehen, ja.

00:17:36: Das Schleifen ist es für mich also viel noch ämere, was bei dir.

00:17:39: Also ich musste mein Zimmer ausmalen, bevor ich die Bewerbung überhaupt hier geschickt habe.

00:17:43: Und das hat mir auch extrem getagt.

00:17:45: Da hatte ich aber auch viel zum Schleifen.

00:17:47: Ja.

00:17:48: Das taugt uns beiden, glaube ich, auch auf Borscht.

00:17:50: Auf

00:17:50: jeden Fall.

00:17:51: Auf jeden Fall.

00:17:51: Also es ist schon eine Arbeit, die vielleicht nicht jedermanns Sache ist, aber es ist einfach meins und ich liebe es über alles, ja.

00:17:59: Und die man auch gar nicht so am Schirm hat, wenn ich an Maler denke, ist jetzt Schleifen nicht das Erste, das ich denke.

00:18:03: Das ist einer der wichtigsten Sachen sonst.

00:18:05: Es ist einer der wichtigsten Sachen, wenn ich sogar die wichtigste Sache vom Maler, weil es ist ja nicht nur einfach Farbe auf die Wand auftragen, man muss ja einfach den Untergrund, bevor man überhaupt die Farbe jetzt drauf gibt, was ja nicht so interessant ist für mich, das ist eigentlich recht monoton, geht recht schnell, aber das Schleifen und das Abdecken und auch was jetzt nicht so oft erwähnt wird, aber das Material liefern und wenn es mal angekommen ist.

00:18:27: auf die Baustelle zu bringen und dieses Schleppen würde ich jetzt sagen, ich werde jetzt noch Baustellen jetzt auf den BOTA-Lanon-Siebzig, das ist ein ganz hohes Gebäude.

00:18:34: Da gab es auch eine Zeit, wo der Lift nicht funktioniert hat und das von dem Erdgeschoss bis zu Ebene-Ninzehn raufzutragen, ist ja jetzt auch nichts ohne.

00:18:44: Aber auch das ist es einfach dieses Schleppen, was man noch manchmal machen muss.

00:18:48: Es gibt einfach dieses zusätzliche Kraft und dieses Schub und dass man sich dann sagt, komm, ich schaff das.

00:18:53: Es ist nicht wirklich was Schweres.

00:18:55: Was würde ich jetzt sagen, ist das Besondere daran, den Beruf Mahler in einem Krankenhaus zu lernen?

00:18:59: Beim Mahler ist es ja nicht nur so, dass ich jetzt mal schön arbeiten muss.

00:19:04: Beim Krankenhaus muss man sich doppelt und dreifach so viel Mühe geben, dass man so präzise wie möglich arbeitet, so schnell wie möglich und vor allem so sauber wie möglich.

00:19:12: Das ist eben das Wichtigste eigentlich mir beim Krankenhaus, dass ja ja nicht zu irgendwo vielleicht Farbflecken mal drauf kommen oder nichts angeschmiert wird oder was auch immer, dass jetzt vielleicht mal zu viel Staub jetzt sage ich mal aus dem Boden ist.

00:19:22: dass es hier im Krankenhaus ein absolutes No-Go, sage ich jetzt mal.

00:19:26: Ich finde das ist auch das Besondere, dass man sich viel mehr Mühe geben muss als vielleicht, sage ich jetzt mal, draußen bei anderen Firmen.

00:19:34: Keine Frage bei anderen Firmen muss man genauso gut arbeiten, aber es ist immer noch, es ist ein Krankenhaus.

00:19:39: Man muss sich einfach Mühe geben.

00:19:40: Es ist so.

00:19:42: Ich finde das ist das Schöne auch.

00:19:43: Hat es vielleicht auch ein Projekt oder einen Auftrag gegeben, wo ihr irgendwie besonders mit anpacken musstet.

00:19:48: Das war dieser neunzehnte Stock, den du schon erwähnt hast, wo ihr das alles raufgeschleppt habt.

00:19:53: Gibt es andere vielleicht auch Erinnerungen, wo ihr sagt, das war irgendwie ganz besonders oder das erinnere ich mich vielleicht auch ganz gerne zurück.

00:20:00: Ich glaube, Bartgele, achten auch dich, dass es eh gleich ist.

00:20:02: Ja, das ist gleich da drüben.

00:20:03: Also es gibt schon viele Bauprojekte, wo wir tätig waren und mithelfen durften.

00:20:08: die, glaube ich, werden uns immer in Erinnerung bleiben, weil wir auch einfach eine sehr lange Zeit dort waren.

00:20:13: Aber es sind jetzt nicht nur die Großprojekte, es gibt auch viele Kleinprojekte, wo wir auch gerne dabei sind, wo jetzt sage ich mal die Arbeit stressig ist, keine Frage, aber jetzt nicht im Vergleich wie zu einer Großbarstelle, weil da hat man mehr seine Ruhe, sage ich jetzt mal, und man ist nicht zusammen mit sich anderen Firmen und Berufen, da hat man wirklich seine Ruhe.

00:20:31: und ich mag es, dass es so auch divers ist, weil man hat mal manchmal Metallbeschichtung, Rostschutz, also es ist so divers, dass es jetzt nicht immer so monotonisch ist, sondern man hat immer verschiedene Aufträge und das ist das irgendwie.

00:20:44: Emre, was war deine Lieblingsbaustelle, wenn man das so sagen kann?

00:20:48: Ich glaube, meine Lieblingsbaustelle war Bottle-Fiveundzwanzig.

00:20:52: Und das ging, glaube ich, über ein und einhalb Jahren jetzt.

00:20:56: Und wir sind jetzt fast fertig dort, also wir malen.

00:20:59: Und ja, wir waren, ich glaube, die ersten dort.

00:21:03: Und jetzt auch die Letzten, also der Maler ist immer als erstes Messen-Start und aber auch als Letztes, weil es dann immer wieder Sachen gibt zum Ausbessern.

00:21:12: Da haben wir auch einen tollen Vorarbeiter, den Bernie, der tut das alles schön organisieren und ich glaube, das ist meine Lieblingsbaustelle.

00:21:22: Gab es vielleicht auch in der Zeit, ihr jetzt da seid, einen Fehler, aus dem ihr besonders viel gelernt habt, irgendwas, was euch vielleicht mal passiert ist, wo ihr dann sagt, okay, das passiert mal jetzt sicher nicht mehr.

00:21:31: Also, ich glaub, Portell-Einund-Siebzig, wo ich mit Josef war, da haben wir, glaub ich, zwei Palettenfarbe bekommen.

00:21:38: Und die mussten wir ein Stock hoch tragen.

00:21:41: Und ich glaub, das waren die ersten zwei Monate erst bei David.

00:21:44: Und da hab ich ein Farbkübel gepackt und die ist mir irgendwie aus der Hand geflüchtet.

00:21:49: Und dann war die ganze Farbe am Boden.

00:21:51: Aber Gott sei Dank waren wir da draußen.

00:21:53: Ja.

00:21:53: Also

00:21:53: ... Nicht irgendwo drin auf einem Teppich, sondern auf der Erde.

00:21:58: Das war das Blödsinn, glaube ich.

00:21:59: Ja, da werden wir wieder beim Boden und nicht bei der Wand.

00:22:01: Das ist dann nicht geworden.

00:22:03: Okay, man kann das wahrscheinlich immer passieren, oder?

00:22:06: Also, wenn man halt vielleicht mal kurz unachtsam ist oder es ist halt auch schwer wahrscheinlich und wenn das irgendwie auf einmal aus der Hand fällt, das ist ja was, was wahrscheinlich auch heute noch passieren könnte, aber natürlich hat man keine Freude damit.

00:22:18: Klar,

00:22:18: solche Sachen können nicht mehr passieren, aber man sollte einfach aus den Fehlern leihen.

00:22:23: Schön.

00:22:23: Wir kommen jetzt schon zum Ende unseres Podcasts und wie immer gibt es für euch zum Abschluss drei Fragen, die jeder Lehrling bekommt, der hier im Podcast sitzt.

00:22:31: Die erste wäre, gab es einen Moment, wo ihr gemerkt habt, die Lehre hier, das ist genau euer Ding.

00:22:37: Also ich glaube, das Beste war unser Gehalt.

00:22:40: Ich jetzt mal ganz ehrlich.

00:22:42: Die Lichttage auch, die finde ich komplett super, dass man elf Tage im Jahr hat, wo man sich zu Hause mal entspannen kann.

00:22:51: Aber auch die Arbeit.

00:22:52: Die Arbeit im Krankenhaus, dass man weiß, okay, man ist hier auch Patienten irgendwie zu helfen.

00:23:00: Also, wenn man jetzt mal zum Beispiel Weißgrau lackiert, dass die Patienten mit Seebehinderung auch mal die Türen sehen können.

00:23:09: Und, ja, es...

00:23:12: Ja, also, es ist ja... Ich sage jetzt einmal so, die Arbeit des Mahlers ist ja auch wichtig.

00:23:21: jetzt in meinen Augen zum Beispiel, weil... Der Kunde, sag ich jetzt mal, der in den Raum ist, muss diese Wand jeden Tag sehen.

00:23:29: Also wenn es jetzt ein Büro ist und wir jetzt ein Büro ausmalen, ich sehe das jetzt für meinen Teil jetzt nicht jeden Tag, aber die Person, die jetzt da drinnen sitzt, so dass ich schon irgendwo wohlfühle, noch am Ende des Tages und ich finde, das macht dieses schöne Maler da sehr noch aus, dass man im Hinterkopf weiß, der nächste, der jetzt ins Zimmer geht, wird sich ja denken, wow, das ist ein schönes Zimmer.

00:23:48: oder da bin ich jetzt sehr gerne und ich verbringe auch gerne Zeit da noch drinnen.

00:23:53: Also Wand oder sage ich jetzt mal die Farbe macht doch schon viel aus, auch für Sorge definitiv, wenn man jetzt eine angenehmen Farbton hat für Sorge und man da auch drüben sitzt jeden Tag, dass man irgendwie dann auch entspannter ist und man viel produktiver auch arbeiten kann.

00:24:07: Ihr gestaltet Räume und Lebensräume.

00:24:10: Habt ihr vielleicht Tipps für einen gelungenen Start in die Lehre?

00:24:13: Auch für jemanden, der uns jetzt zuhört, der vielleicht selbst auch eine Lehre starten möchte, gibt es da was, was ihr gerne gewusst hättet oder als Tipp bekommen hättet?

00:24:21: dass man sich bei der Warmheit bewerben soll.

00:24:23: Auf jeden Fall, auf jeden Fall.

00:24:24: Und wichtig ist es auch, man hat öfters als Lehrling jetzt vielleicht auch, wenn es der Unterschied jetzt kommt, wenn man jetzt frisch von der Schule aus in die Arbeitswelt jetzt reingeht, mag es jetzt vielleicht für einen Schwer sein, wo man das Wichtigste ist einfach, dass man nicht aufgibt, dass man nicht mehr einfach weitermacht und sich immer denkt, wenn jetzt auch der Tag schlecht war, kann der nächste nicht schlechter werden.

00:24:46: Also es kann immer nur besser werden, wenn man von Null begeht.

00:24:50: Das ist das Wichtigste.

00:24:51: Und zu guter Letzt unsere dritte Frage.

00:24:53: Welche drei Worte beschreiben euren Lehrberuf am besten?

00:24:56: Diverse, lustig und vielleicht auch noch intensiver, hätte ich auch noch vielleicht gesagt, weil man natürlich hat man auch schon seine entspannten Tage hin und wieder auch, aber dieses Intensiver macht es für mich auch aus, dass man weiß, jeden Tag der Intensiver wird.

00:25:13: Ich lerne dazu was Neues und ich werde auch tagtäglich immer ein bisschen... Ich sage immer stärker, nicht nur jetzt physisch, aber auch mental, dass ich weiß, ich habe das bessere Durchwaltung für mich und dann am nächsten Tag.

00:25:23: Kannst du das so unterschreiben, Andre?

00:25:25: Eigentlich schon, ja, aber ich würde auch noch interessant einfügen, weil der Job einfach jeden Tag, weil man einfach verschiedene Sachen ausprobieren darf.

00:25:32: Ja, sehr schön.

00:25:33: Wir sind damit jetzt am Ende dieser Folge von Next Step Lehre, dem Podcast der Fahre mit KMB.

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00:25:50: In der nächsten Episode werfen wir einen Blick auf das Thema Karrierepfad.

00:25:54: Bleibt dran, wir hören uns bei der nächsten Folge vom Next Step Lehre.

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