#3 Lehrberufe Personaldiensleistung & Bürokauffrau: Tanja & Natasa im Gespräch über gute Betreuung und Lehrlingsalltag
Shownotes
In Folge drei von „Next Step Lehre“ zeigen Tanja (3. Lehrjahr, Personaldienstleistung) und Natasa (2. Lehrjahr, Bürokauffrau im Einkauf), wie man im Büro ankommt, Verantwortung übernimmt und warum gute Betreuung den Unterschied macht. Sie erzählen, wie Ausbilder:innen als fixe Ankerperson fachlich wie persönlich unterstützen, wie Teamspirit und Wertschätzung gelebt werden und weshalb eine offene Fehlerkultur Lernkurven beschleunigt.
Wir blicken in ihren Arbeitsalltag zwischen Bestellungen, Artikelnummern, Personalprozessen und viel Kommunikation und darum, wie Theorie und Praxis ineinandergreifen. Tanja erinnert sich an Highlights wie einen Abteilungsfilm und ihre Auszeichnung als Lehrling des Jahres; Natasa erzählt vom Start im August, dem eigenen Arbeitsrhythmus und warum einfach Bewerben und gut Informieren die besten Tipps für Einsteiger:innen sind.
Mehr Informationen unter: https://www.vamed.at/de/vamed-kmb/
Transkript anzeigen
00:00:06: Herzlich willkommen zur dritten Folge von Next Step Lehre.
00:00:09: Der Podcast erfahr mit KMB für alle, die gerade ihre berufliche Zukunft planen.
00:00:13: Für wirklich Leiterinnen und Wegbegleiter wie Eltern oder Lehrerinnen und Lehrer, aber auch für alle, die wissen wollen, wie Ausbildung wirklich abläuft.
00:00:21: Hier bekommst du echte Geschichten, hilfreiche Tipps und spannende
00:00:24: Einblicke aus der
00:00:25: Praxis.
00:00:28: Bei mir heute zu Gast, Tanja, aktuell im dritten Lehrjahr in der Personaldienstleistung und Natascha im zweiten Lehrjahr zur Bürokaufrau.
00:00:36: Wie die beiden ihren Weg gefunden haben, was sie daran begeistert und wie sie ihre Ausbildung, wie sie da begleitet werden und unterstützt werden, das alles hören wir heute.
00:00:43: Schön, dass ihr da seid, hallo ihr beiden.
00:00:45: Hallo, hallo.
00:00:46: Hi, Tanja, du bist ja mittlerweile schon drei Jahre Lehrling.
00:00:50: Wer ist da für dich im Betrieb da, wenn du mal vielleicht auch irgendwo nicht weiter weißt bei irgendwelchen Themen oder auch bei der Berufsschule, was da betrifft, Arbeitsaufträge, persönliche Themen?
00:00:58: Gibt es jemanden, der da für dich auch irgendwo so ein Ankerpunkt ist in der Unternehmen?
00:01:03: Ja, das ist meine Ausbilderin Janik.
00:01:06: Sie ist so der Haken in allen Sachen.
00:01:10: Also sie begleitet mich von... den Aufgaben bis zum Prozess.
00:01:15: Sie schreibt den Lehrplan, aber natürlich auch die Kollegen und Kollegen sind immer für einen da und unterstützt nahein, wenn man eine Frage hat.
00:01:26: Aber voll schön, wenn es so eine Person gibt, wahrscheinlich auch von Beginn weg oder?
00:01:30: Die war von Anfang an irgendwie da und die dich dann dadurch begleitet auch ein bisschen, die dann halt so...
00:01:35: Genau, mein Glück ist ja, dass sie Juliane Miche auch rekrutiert hat.
00:01:40: Also sie machte den ganzen Prozess bei den Lehrlingen und darum war es immer ein Gesicht, was ich kannte.
00:01:50: Schön, dass ich jetzt sie fast jeden Tag sehen kann.
00:01:53: Ja, weil
00:01:53: du sitzt ja quasi auch im Team von all jenen, die quasi Menschen rekrutieren.
00:01:57: Du bist ja in der Personaldienstleistung.
00:01:59: Also arbeitest dann auch Tag für Tag mehr oder weniger mit dir auch zusammen, im Endeffekt.
00:02:03: Genau,
00:02:04: ich hatte auch das Glück, dass ich die Natascha rekrutieren durfte.
00:02:08: Ah, tatsächlich.
00:02:10: Und hab das Gespräch auch hier in diesem Raum gemacht mit ihnen.
00:02:14: Déjà
00:02:14: vu.
00:02:16: Genau.
00:02:18: Das ist was sehr Spannendes bei Lehrling.
00:02:20: nochmal was ganz Besonderes.
00:02:21: Absolut.
00:02:22: Weil es
00:02:23: natürlich auch unsere Altersklasse betrifft.
00:02:25: Ja.
00:02:26: Aber ein ganz wichtiges Thema auch für die Zukunft vom Unternehmen.
00:02:30: Du warst mit dabei, wie die Natascha eingestellt wurde.
00:02:33: Kannst du uns vielleicht auch einen kurzen Einblick geben, wie so die Begleitung auch abläuft.
00:02:38: Ist du dann auch von der Tanya begleitet oder hat dieser persönliche Kontakt dann bei der Rekrutierung geändert und gibt es da andere Menschen, die dich da irgendwie durch begleiten?
00:02:46: Also es hat mit der Rekrutierung begonnen.
00:02:49: Sind wir halt normal ein Gespräch gekommen, wie es halt typisch ist.
00:02:53: Und wir haben jetzt keinen Kontakt im täglichen Leben, würde ich sagen, in der täglichen Arbeitswelt.
00:03:01: Aber ab und zu hören wir uns trotzdem noch und vor allem in irgendwelchen Schulungen oder was sind, dann kann es halt natürlich auch öfter passieren, dass wir uns wieder sehen.
00:03:07: Leift euch über den Weg, oder es gibt da Podcastaufnahmen, dann auf einmal sieht man sich wieder.
00:03:12: Aber es gibt schon auch Kolleginnen und Kollegen, wo du sagst, auf die kann ich mir einfach verlassen.
00:03:17: Ja sicher, also ich mein, ich weiß jetzt nicht, ob das Glück ist oder ob das, also ich würde das ziemlich als Glück bezeichnen.
00:03:23: Ich finde ja von meinen Kollegen ist eigentlich wirklich jeder von ihnen da.
00:03:27: Mein Ankerpunkt zum Beispiel ist jetzt auch meine Ausbildnerin, die meine ich.
00:03:30: Also mit der habe ich mich von Tag eins an super verstanden, egal ob es was Privates, was berufliches, was schulisches ist.
00:03:35: Ja.
00:03:36: Sie ist einfach immer für einen Daumen, kann immer mit ihr reden.
00:03:38: Sie ist auch immer da, um einzuhelfen.
00:03:40: Und für den Fall, dass sie mal nicht da ist, so wie die Woche zum Beispiel, weil sie eben auf Urlaub ist, habe ich auch noch ein Team von wirklich super Kollegen, die einen da überall unterstützen.
00:03:50: Ja.
00:03:50: Aber das heißt, jeder hat so seinen oder ihre Ausbildner an der
00:03:54: Seite.
00:03:54: Ja, das auf jeden Fall.
00:03:56: Also es gibt auch manche Lerlinge, die haben... Also da gibt es zum Beispiel einen Ausbilder, die dafür zwei, drei Lerlinge oder sowas zuständig ist, glaube ich, ist jetzt bei uns nicht der Fall.
00:04:06: Ja,
00:04:07: also da kann man dann auch schon mal um Hilfe fragen.
00:04:10: Gerade bei diesen Personen, wenn man jetzt wo nicht weiter weiß, habt ihr da schon auch andere Reaktionen irgendwie erlebt?
00:04:16: Also wenn ihr wo nicht weiter wusstet, wie ist damit umgegangen worden?
00:04:20: Also ich habe eigentlich... keine negativen Erfahrungen in dem Sinne gemacht, also egal wann, bei was, wie, wo, ich Hilfe gebraucht habe.
00:04:28: Es war immer irgend ein Kollege da, der mir das super weiterhelfen konnte und das auch total verständlich.
00:04:34: Was macht für dich, Tanja, eine gute Betreuung im Lehrbetrieb aus?
00:04:39: Dass
00:04:39: der
00:04:40: Ausbilder oder Ausbilderin immer reichbar ist für einen, auch wenn es um private Sachen geht.
00:04:47: Ich glaube, wir sind ziemlich jung.
00:04:49: Was das betrifft, da kann es auch manchmal sein, dass es zum Privatleben mal hakt.
00:04:55: Und dafür sind auch die Ausbilder meistens da.
00:04:58: Und wenn sie nicht weiter wissen, wenden sie sich oft an die Personalabteilung, weil da versucht die Janne für die Lehrling immer eine gute Lösung zu finden.
00:05:08: Es ist so wichtig, weil ja gerade das Berufsleben macht so viel aus vom eigentlichen Leben.
00:05:14: oft und so lange irgendwie auch in der Arbeit, und das muss ja auch passen.
00:05:17: Und irgendwie auch mit den persönlichen Themen muss man trotzdem auch haushalten können.
00:05:21: Und wenn es dann jemanden gibt, an dem man sich wenden kann, ist das ja umso schöner.
00:05:25: Also genauso soll es eigentlich sein.
00:05:27: Schön, dass das bei euch der Fall ist.
00:05:28: Wenn wir jetzt auf euren beruflichen Kontext, also wirklich auch auf den Arbeitsalltag abzielen, ihr seid ja dann doch auch in ein bisschen unterschiedlichen Bereichen bei dem Büro, aber dann doch auch unterschiedliche Aufgaben.
00:05:38: Was macht ihr denn jeweils am liebsten und warum?
00:05:42: Also... Ich würde jetzt sagen, dass ich wirklich eine Lieblingsaktivität habe.
00:05:48: Also ja, ich mag alles eigentlich tatsächlich ziemlich gern.
00:05:51: Wenn ich eine Sache aussuchen müsste, dann werden es, glaube ich, bei Medienbestellungen, weil ich bin ja im Einkauf tätig.
00:05:57: Und das halt einfach, weil sie... Sie sind jetzt sich anspruchsvoll, aber es ist halt etwas, wo man wirklich genauer schauen muss und mir macht das halt Spaß, wenn ich etwas genauer überprüfen kann.
00:06:06: Ja,
00:06:07: auf die Details kommt es dann auch an und dass es halt
00:06:09: wirklich auch alles passt.
00:06:09: Ja, es kommt sehr viel auf die Details an.
00:06:10: Also wir haben zum Beispiel... Ich muss ehrlich sagen, ich habe auch schon ein paar Mal den Fehler gemacht.
00:06:15: Ja.
00:06:15: Ist auch ganz normal, ist auch menschlich.
00:06:17: Ja, aber
00:06:17: lernt man auch davon, also
00:06:18: das ist ja auch.
00:06:19: Zum Beispiel bei gewissen Materialien haben wir ja auch die Lieferartikelnummern.
00:06:23: Und wenn sie sich um eine Zahl unterscheiden kann, das ist was komplett anderes, dann ist das einmal passiert und hat dem nie
00:06:27: wieder.
00:06:28: Also ich bin
00:06:29: einmal gegen die Wand gerannt und danach habe ich es mir gemerkt.
00:06:32: Aber kann, wie du sagst, kann genau so passieren.
00:06:33: Das kann auch erfahrener Kolleginnen und Kollegen passieren, weil das sind ja auch oft so ganz kleine Details, auf die es dann ankommt.
00:06:40: Vom Arbeitsalterkehr, also ist schon... Also wahrscheinlich, so wie man sich's halt vorstellt, ganz klassisch im Büro vor dem PC-Sitzeln, also vor dem Computer-Sitzeln oder wie würdest du sagen, klassischen Arbeitsalltag von dir beschreiben?
00:06:51: Ja eben auch vom PC-Sitzeln, vom Computersitzeln, wobei es halt manche Kollegen bei uns gibt, die haben schon die Höhen verstellbaren Tische, also die können auch stehen ab und zu,
00:07:00: was
00:07:01: ich super finde, weil ich finde das eigentlich schade, dass wir den ganzen Tag nur sitzen.
00:07:06: Aber da gibt es dann die Möglichkeit auch zu stehen und sich da zumindest ein bisschen zu bewegen.
00:07:11: Auf jeden Fall.
00:07:13: Was wären bei dir so die Tätigkeiten, wo du sagst, das ist vielleicht so meine liebste Sache.
00:07:18: Wenn ich das machen darf, dann freue ich mich darüber.
00:07:20: Also immer mit Menschen im Kontakt zu stehen.
00:07:24: Ist oben eine Personabteilung ein großes Thema.
00:07:29: Aber auch bestimmte Bereiche.
00:07:33: abzudecken, sei es was zu erfassen oder ja, in der Personalabteilung wird es nie Fahrt, sag ich immer.
00:07:43: Es gibt immer Themen, auch wenn es manchmal keine schönen sind, aber es ist sehr abwechslungsreich
00:07:48: und
00:07:49: man kann viel lernen.
00:07:51: und das schätze ich auch an der Fahrmit, dass ich nicht neben dem Kollegen sitzen muss, der es macht, sondern ich darf gleich.
00:07:58: Also nicht von Anfang an, aber ich durfte mir was erarbeiten, dass ich es auch selber machen kann, dass das Vertrauen auch da ist.
00:08:06: Und das schätze ich
00:08:07: sehr.
00:08:07: Das ist eh nicht schön.
00:08:09: Gerade am Anfang braucht es das vielleicht auch, dass sie es über die Schulter schauen, aber dann, wenn man das Gefühl hat, okay, ich würde das ganz gerne selbst anpacken, auch die Möglichkeit zu bekommen und da auch das Vertrauen, wie du sagst, Geschenk zu bekommen, das ist ganz, ganz viel wert, glaube ich.
00:08:22: Gerade auch in einer Phase wie einer Lehre, wo man ja jeden Tag ganz viele neue Eindrücke sammelt und ganz, ganz viele neue Menschen kennenlernt, ist es bei dir dann auch so, dass du, wie schon erwähnt bei der Natascha vielleicht auch dabei sitzt, auch in anderen Bewerbungsgesprächen mal dabei sein darf, sondern da Erfahrungen sammelt?
00:08:37: Also bei mir ist es so, dass ich in einzelnen Bereichen immer hin und her switche.
00:08:41: Also ich habe immer so Phasen von zwei bis drei Monaten, wo ich in anderen Abteilungen bin.
00:08:49: Wie so ein Jobrotation.
00:08:50: Genau.
00:08:51: Ich
00:08:51: darf überall mal reinschauen.
00:08:53: Ich durfte
00:08:54: auch mal in die Finanz, in die Personalverrechnung.
00:08:58: Und da ging es dann recht schnell.
00:09:02: Dann wird man eingearbeitet.
00:09:05: in bestimmte Themen und dann darf man es auch selber ausprobieren.
00:09:09: Natürlich ist Schaden immer jemand drüber, aber meistens kann ich mir meinen Alltag auch selber sortieren.
00:09:16: Also darf um sechs kommen und darf dann so ... bleiben, wie ich will.
00:09:21: Um sechs Uhr morgens bist du dann, aber musst du um die Zeit da sein oder ist es deine Entscheidung zu sagen, ja, passt.
00:09:27: Ich fange einfach bitte früher an.
00:09:28: Das
00:09:28: ist eine eigene Entscheidung.
00:09:30: Also unsere Kernzeit ist von neun bis vierzehn Uhr.
00:09:33: Das heißt, du könntest in der Früh kommen, wenn du möchtest quasi von sechs weg bis neun.
00:09:38: dann, wenn die Gleichzeit beginnt.
00:09:40: Genau.
00:09:41: Und das wäre dann halt am Montag bis Donnerstag und am Freitag geht die Kernzeit nur von neun bis zwölf.
00:09:49: Da kann man auch mal sich einen kurzen Tag erlauben und kann dann
00:09:54: an
00:09:55: warmen Sommertagen entschwemmbad.
00:09:58: Schön.
00:09:58: Aber auch unter der Woche, wenn du sagst, du beginnst im Sechs, dann ist der Tag ja um vierzehn Uhr,
00:10:03: dreißig,
00:10:04: fünfzehn Uhr irgendwo da, roundabout irgendwo vorbei dann und man hat da ganz, ganz viel vom Nachmittag.
00:10:10: Genau, ich muss gestehen, ich bin nicht der Wien-Tüpf, sondern ich wohne außerhalb von Wien und es ist auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln einfach besser.
00:10:19: Da rauszukommen so schnell wie möglich.
00:10:23: Mein Geht dann auch irgendwie so diesen Massen vielleicht auch.
00:10:25: Ja
00:10:25: genau, in der Früh ganz besonders.
00:10:28: Wohl
00:10:28: drüben im Ackerhaar fangen auch viele früh
00:10:31: an.
00:10:31: Ja.
00:10:33: Hast du auch gleichzeitig eine Tasche?
00:10:34: Ja, ich habe auch gleichzeitig.
00:10:35: Das ist ein absoluter Luxus.
00:10:37: Vor euch glaubst du?
00:10:38: Ja.
00:10:38: Ich finde vor allem für junge Menschen ist es halt eine super Möglichkeit, weil viele haben halt noch nicht ihren eigenen Rhythmus gefunden und da ist es halt kein Problem, wenn man zum Beispiel mal später kommt.
00:10:47: Oder auch wenn man sagt, okay, ich bin jung, ich will jetzt was machen, ich will heute ein bisschen länger irgendwo sein.
00:10:53: Es ist auch super, weil man weiß, okay, ich muss am nächsten Tag spätestens um neun da sein.
00:10:56: Ich hab die Zeit, noch ein bisschen länger zu schlafen.
00:10:59: Ja.
00:10:59: Richtig schön, wenn man das auch so von Tag zu Tag quasi aufs Neue jetzt entscheiden könnte und sagt, okay, passt, ich komm mal bis später, ich möchte keinen länger schlafen.
00:11:06: Also, weil, wie du sagst, irgendwie hat man dann doch den eigenen Rhythmus und da muss man erst mal finden.
00:11:11: Und der kann sich auch verändern über die Zeit.
00:11:13: Deswegen schön, dass euch da die Möglichkeit gegeben wird.
00:11:16: Und du bist dann auch eine die früh kommen, was ich raushöre.
00:11:18: Ja, also ich schaue auch meistens, dass ich um sechs Uhr da bin oder spätestens halb sieben, weil dann ist einfach sehr vieles, was eigentlich sonst ein Thema wäre.
00:11:26: Keiner ist mehr zum Beispiel Stor.
00:11:28: Ist absolut gar kein Thema mehr, wenn man so früh gehen kann.
00:11:31: Vor allem Freitags, wenn man zum Beispiel dann einen kurzen Tag hat und einen Mittag schon nach Hause gehen kann.
00:11:35: Es gibt gar keinen Stor.
00:11:36: Man kommt überall problemlos durch und ich finde das ja so super.
00:11:39: Ja.
00:11:40: Wenn ihr so eine neue Anfangszeit zurück denkt, also... Bei dir ist es noch nicht ganz so lange her in der Tasche.
00:11:46: Tanja, du bist schon ein bisschen länger dabei.
00:11:48: Was waren so die größten Herausforderungen?
00:11:50: vielleicht auch?
00:11:51: Weil es ist ja dann doch was ganz Neues.
00:11:52: Auf einmal steht man da und dann darf man da irgendwie im Büro auch mit anpacken.
00:11:56: Gibt es da Dinge, die euch irgendwie schwer gefallen sind und jetzt schon ein bisschen leichter geworden sind?
00:12:00: Ja, sicher gibt es Dinge, die uns schwer gefallen sind am Anfang.
00:12:02: Also ich glaube, sowohl der Tanja als auch mir sind viele Sachen jetzt deutlich klarer geworden.
00:12:07: Und es fallen uns halt auch deutlich einfacher, wie es mir tatsächlich wird.
00:12:11: Aber ... Das, was mir am Anfang schwer gefallen ist, ist ja das ganze Konzept von dem, was wir hier wirklich machen, gescheit zu realisieren.
00:12:22: Zu
00:12:22: verstehen auch, als was
00:12:23: dahinter steckt, das große
00:12:24: Bild.
00:12:25: Und auch wirklich so zu realisieren, okay, wow, ich bin jetzt ein arbeitende Mensch.
00:12:29: Ich meine, das ist ja etwas, was von davor ja gar nicht kannte.
00:12:31: Ich habe
00:12:32: jetzt Verantwortung auf einmal.
00:12:33: Ich habe jetzt Verantwortung, genau so ist es.
00:12:35: Ich meine, das hat man ja davor nicht.
00:12:36: Ich meine, klar, eine gewisse Eigenverantwortung hat man schon im Gymnasium, zum Beispiel, oder was auch immer.
00:12:41: Aber so wie in der Arbeitswelt halt nicht.
00:12:42: Und mir ist das am Anfang tatsächlich ein bisschen schwer gefallen.
00:12:46: Also einfach dieses alltägliche Arbeitsleben da wirklich gescheitert reinzukommen.
00:12:49: Auch in die Rolle irgendwie schlüpfen zu können und zu wissen, meine Handlungen haben jetzt Auswirkungen auf andere Leute auf das Unternehmen.
00:12:55: Also das ist ja dann doch meist nicht mehr nur für sich selbst verantwortlich.
00:12:58: Ja, das auf jeden Fall.
00:12:59: Es ist auf jeden Fall etwas, was mir am Anfang schwerer gefallen ist als jetzt.
00:13:03: Aber es ist halt einfach etwas, was mit der Zeit kommt, finde ich.
00:13:09: dass man auch dann diese Verpflichtungen vielleicht hat, aber schön ist es ja dann an der Stelle auch, du hast es schon vorhin sehr schön beschrieben, dein Netz auch an Kolleginnen und Kollegen, denen geht es ja auch so, also die sind ja genauso nicht verantwortlich, also man sieht es ja dann doch im selben Brot irgendwo.
00:13:21: Denen tatsächlich sogar ein bisschen verantwortlicher als ich, ich habe ja noch den Lehrlingsschutz.
00:13:25: Auch schön zu da, wenn ich das so sagen darf, der Weltmenschutz, den man da hat und auch, wo man halt auch noch, man darf ja Fehler machen, also das ist ja gar nichts dabei, man darf ja, man muss ja noch nicht irgendwie, man sagt ja auch, es ist noch nie ein Meister vom Himmel gefallen.
00:13:37: gerade auch in genau dieser Phase, wo man ganz viel lernen darf und dieses Gefühl und diese Rolle auch erst kennenlernen darf und sich da langsam herantastet.
00:13:46: Ja sicher, ich meine Fehler sind doch total normal, die sind doch menschlich und mir wurde von Anfang an gesagt, das ist halt nicht schlimm, weil mal irgendein Fehler passiert, eben aus dem Grund, dass es menschlich, irgendwie muss ich es ja lernen.
00:13:56: Tanja, du stehst quasi kurz vom Abschluss mehr oder weniger, also ich weiß nicht wann ich es so weit, deine Lehrabschlussprüfung?
00:14:02: Genau, in einem Jahr.
00:14:03: In einem Jahr, okay.
00:14:04: Also da ein bisschen hin haben wir noch, aber das sind doch schon ein paar mehr Einbrücke noch sammeln können jetzt in der Zeit.
00:14:10: Wenn du so an den Anfang zurück denkst, welche Bilder kommen da hoch?
00:14:14: Mir persönlich ist es nicht schwer gefahren, in die Arbeitswelt zu kommen als Lehrling, weil ich davor schon mal ein Jahr Probe gearbeitet habe.
00:14:22: Ja,
00:14:23: schon Erfahrungen gesammelt.
00:14:25: Aber mir ist es tatsächlich da extrem schwer gefallen, um im Allgemeinen sich Namen zu merken.
00:14:31: Ja, vor einem gewissen Namen, oder?
00:14:32: Genau, in der Personalbeteiligung hörst viele Namen.
00:14:37: Ich musste dann auch das Organikram lernen, wo welche Abteilung ist.
00:14:42: Es hat sich seit dem, seit meinem Anfang, auch schon mal ziemlich noch mal verändert, durch viele Umstrukturierungen.
00:14:49: Ist ja auch was Dynamisches, ja, gerade Abteilungen und Namen.
00:14:51: Das ist ja was, was ich denn nicht im Wandel ist.
00:14:53: Genau, dann kommen neue, dann gehen welche.
00:14:56: Und das ist mir tatsächlich am schwersten gefallen.
00:15:00: Sonst, ich bin ein sehr offener Mensch, der sich eigentlich gut oben eingelebt hat.
00:15:05: Oben hat man auch sehr viele neue Ankümlinge, Wechsel, etc.
00:15:09: Wenn du sagst oben, dann ist das quasi der Stockwerk, also das zweite oben sozusagen.
00:15:13: Wir sind gerade in der dritten Etage und ich bin oben in der vierten.
00:15:19: Darum sage ich immer oben.
00:15:20: Ja, ja.
00:15:22: Gut, also es ist nur die räumliche Erhöhung in dem Fall.
00:15:26: Es ist ein Riesengebäude, das muss man sich auch mal zurechtfinden.
00:15:28: Das ist alles sehr... Also auch das Gelände an sich.
00:15:31: War das was, was ihr mittlerweile dann doch irgendwie gut beherrscht, wenn es jetzt irgendwie einen Raum gibt, wo ihr sagt, da müsst ihr jetzt hin?
00:15:37: Oder gibt es dann auch Möglichkeiten, sich da irgendwie anders zu orientieren, wonach zu schauen, wenn zu fragen?
00:15:42: Na ja, so la la, ich kenne mich halbwegs aus.
00:15:44: Also ich weiß, wie ich zu meinen wichtigsten Punkten komme, sage ich mal, aber am Anfang war es ja nicht überhaupt... überhaupt eine komplette Katastrophe.
00:15:51: Also ich erinnere mich, das war, glaube ich, meiner zweiten Arbeitswoche.
00:15:56: Da wollte ich in Sakahare übergehen, zum Spaume was zu essen zu holen.
00:15:59: Und ich hab mich am Weg verlaufen.
00:16:00: Ich musste meinen Effekt an anderen Lerlingen anrufen, dass sie mich bitte abholen soll.
00:16:05: Ich bin gestrandet.
00:16:07: Ja, das war aber auch ganz lustig, weil in Sakahart man ja auch kaum einen empfangen.
00:16:10: Es war ja ganz super, jemanden zu erreichen, der mir da ein bisschen weiterhelfen
00:16:13: konnte.
00:16:13: Schwierig, ich sehe schon.
00:16:15: Aber es gibt auch tatsächlich sehr viele Pläne, an denen man sich orientieren kann, wo welcher Bauteil ist.
00:16:20: Und im schlimmsten Fall gibt es immer Kollegen, die wissen, wo was ist.
00:16:23: Das hatte ich auch schon das Problem, dass ich... Wusste, wo etwas ist, aber nicht wusste, wie ich dahin komme.
00:16:28: Das kann ja auch hier etwas komplizierter sein.
00:16:31: Aber da habe ich auch super Kollegen, die gesagt haben, ja, schau, kommst einfach mit, ich bring dich dahin.
00:16:36: Ja.
00:16:37: Wenn bei euch im Team jeweils Entscheidungen getroffen werden.
00:16:40: Jetzt gibt es ein neues Projekt, das wird vielleicht einer Person eingestellt, was auch immer.
00:16:44: Wie laufen die ab und zu da auch involviert oder kriegt es dann Einblick auch, welche Dinge da irgendwie voraus sich gehen im Hintergrund?
00:16:50: Also so in der Allgemeinheit sind wir schon eingebunden, oben in der Personalabteilung auf jeden Fall.
00:16:56: Aber was die einzelnen Abteilungen machen, wir sind in drei Abteilungen gesplittet, eigentlich in vier.
00:17:05: Wenn man GP-Null einberechnet, ja, manche Entscheidungen darf man mit treffen oder darf eine bestimmte Meinung sagen, aber im Endeffekt, es kommt immer auf diese Situation an.
00:17:17: Ich glaube, oben im Personalbereich sind es manchmal sehr einfache Dinge, die entschieden werden, aber auch manchmal sehr komplexe.
00:17:25: Komplexere
00:17:26: Themen, ja, klar.
00:17:27: Aber auch da ist es dann einfach möglich, ein bisschen so hinter diese Kulissen zu blicken und so diese Einblicke auch mitnehmen zu können.
00:17:33: Also
00:17:33: man erfährt ganz schön viel, hört ganz schön viel, ist bei manchen Sachen innoviert, als Lehrlingen und manche nicht.
00:17:42: Aber ich glaube, das ist in jedem Unternehmen
00:17:44: so.
00:17:44: Das ist auch ganz normal, glaube ich, ja, absolut.
00:17:46: Wie sieht es bei euch aus, Natasha?
00:17:48: Also, bei mir ist es halt, glaube ich, ein bisschen anders als bei Natania.
00:17:51: Ich glaube, sie hat da doch ein bisschen mehr Einblick, sag ich mal, und ein bisschen mehr Entscheidungsfreiheit in dem Sinne.
00:17:56: Aber bei mir persönlich, in meiner Abteilung ist es so, dass ich schon auch für sehr viele Entscheidungen nach meiner Meinung gefragt werde.
00:18:02: Ja, ist ja schön, ja.
00:18:03: Ja, unter anderem haben wir dieses Jahr zwei neue Kollegen für unser Büro angestellt.
00:18:07: Und da wurde ich halt auch nach meiner Meinung gefragt, was ich absolut super finde, weil... Im Endeffekt bin ich auch jemand, der mit diesen Kollegen da sitzen muss, den ganzen Tag arbeiten muss.
00:18:16: Ja.
00:18:17: Ich meine, die Kollegen waren sowieso beide super.
00:18:19: Ich hab gegen keine von beiden, was ich versteh mich mit beiden, wirklich super toll.
00:18:23: Aber ich fand es auch schön, dass ich auch nach meiner Meinung gefragt wurde und dass es nicht einfach war, ja, so ist es jetzt, lebt damit.
00:18:28: Ja, aber das liegt daran, also ist jetzt genauso eben Teil des Teams.
00:18:32: Also das ist schön, wenn das genauso eben auch gesehen wird und ihr dann genauso ins Boot mit reingeholt wird, gerade bei so Personalentscheidungen, die dann das eigene Team auch betreten.
00:18:42: und die Menschen, mit denen ihr dann täglich zusammenarbeitet.
00:18:45: Welche Tätigkeiten, die ihr dann irgendwie auch im Arbeitsalltag ausübt, lernen Sie denn in der Berufsschule und welche dann hier wirklich vor Ort?
00:18:52: Und kann man das überhaupt so genau trennen?
00:18:55: Also, ich fange mal an.
00:18:57: Ich lerne in der Berufsschule eher so dieses Grundwissen.
00:19:01: Im AWL versuchen die Lehrer immer sehr orientiert zum Markt zu agieren.
00:19:07: Und ich habe das Fachpersonal
00:19:09: auch.
00:19:10: Was ist AWL?
00:19:11: Lass mich da kurz einhaken.
00:19:12: Angewandte Wirtschaftslehre, das ist für die zum Beispiel, die an eine Hack ging, eine Mischung aus Rechnungswesen und Betriebswirtschaft.
00:19:19: Also es ist einfach nur Rechnungswesen und Betriebswirtschaft in einem oder anderen
00:19:23: Fach.
00:19:23: Oder anders gesagt Geografie und Mathe.
00:19:26: Wenn in Geografie hat man ja auch sehr viel, was marktorientiert ist.
00:19:29: Ja, verstehe.
00:19:31: Also AWL hast du gerade erwähnt.
00:19:34: Das ist was, was in der Berufsschule halt dann weiter oben steht.
00:19:38: Genau, da lernt man sowas wie Buchhaltung oder wie schreibt man richtig E-Mails.
00:19:43: Ja.
00:19:44: Das ist immer so eine Kombination aus Personalprozesse.
00:19:50: Die Schule ist ein Monat schon her.
00:19:53: Oder schon ein bisschen länger.
00:19:54: Es ist klar, das ist Dinge, die man täglich braucht.
00:19:57: Die hat man dann gleich verrat.
00:19:59: Andere Dinge, die kommen dann irgendwann wieder, wenn man es dann wieder auffrischt.
00:20:03: Und eine Stunde pro Woche hatten wir immer Personal.
00:20:07: Da lernt man einfach so Dinge wie was steht in einem Arbeitsvertrag drin oder wie überlasse ich eine Person.
00:20:15: Also es gibt Leasingfirmen und wir beschäftigen auch Leasingmitarbeiter.
00:20:20: Wie nimmt man die richtig auf?
00:20:22: Was haben die auch für Rechte in einem Unternehmen und was für Pflichten gegenüber?
00:20:30: Wen sind sie ausweisgebunden etc.
00:20:33: Und das ist spannend.
00:20:35: Wir sind dann so das Spezialthemen quasi für deinen Bereich.
00:20:38: Also
00:20:38: ich weiß nicht, was die Natascha als Spezialthema hat, aber nach Lehrberuf ist das wirklich ein Spezialfach.
00:20:45: Also
00:20:45: eigene Fächer, die man dann hat, was wäre es bei dir in Natascha, wenn du es dazu annehmen müsstest, zu diesem Spezialthemengebiet?
00:20:50: Also bei mir wäre es tatsächlich auch AWL, weil es so viel mit der Buchhaltung zu tun hat.
00:20:54: Ich meine, die Buchhaltung betrifft mich konkret jetzt nicht wirklich, da ich ja im Einkaufsitze und eigentlich hauptsächlich Bestellungen abwickeln und alles, was halt damit zu tun hat.
00:21:03: Aber... Ich würde sogar sagen, ich habe das Meste, was ich gelernt habe, hier gelernt.
00:21:08: Dadurch, dass ich schon im August mit meiner Lehre begonnen habe und nicht im September, wie bei vielen anderen Firmen, hatte ich halt auch sehr viel Zeit, noch mich einzuleben, damit wirklich zurechtzukommen und mir wirklich Zeit zu nehmen, Sachen genau zu verstehen.
00:21:21: Also ich habe sehr vieles hier gelernt, aber natürlich lernt man in der Berufsschule dann auch noch genauere Sachen, wie zum Beispiel, was bei mir jetzt ein Thema wäre, die Inco-Terms oder sowas.
00:21:30: Ja, diese internationalen Lieferklauseln.
00:21:32: Ja, genau.
00:21:34: Weil du sagst, August, also wie kann man das vorstellen?
00:21:38: generell, wenn so neue Lehrlinge kommen, kommen die immer zum selben Zeitpunkt, ist das irgendwie im Jahr festgesetzt, wie so ein Schuljahr das beginnt, dass dann irgendwie auch die Lehre beginnt, oder gibt es da wahre Abelzeiten, wisst ihr das?
00:21:46: Also von dem, was ich mitbekommen habe, kommen die meisten Regeln vor allem August.
00:21:50: Immer
00:21:50: August, okay.
00:21:51: Also es war bei mir so, ich kenne auch einen, der sich dieses Jahr hier beworben hat, aber... Es gibt ja auch auch solche Fälle.
00:21:57: Ich meine, wenn man sagt, man hat im August schon ein Urlaub gebucht, was auch immer, kann man den Label gehen, zum Beispiel auch auf September verschieben.
00:22:03: Das stand bei mir damals, wo ich mich beworben habe auch.
00:22:05: da, also leer beginnt im August, beziehungsweise nach Vereinbarung.
00:22:10: Also wenn man irgendwas schon vorhat, dann könnte man das auch ein bisschen verschieben.
00:22:13: Ja,
00:22:14: auch genau richtig, wenn man aus der Schule irgendwie rauskommt, wenn man jetzt sagt, man macht direkt eine Lehre, dass man dann irgendwie abschließt, dann ist irgendwie der Juni vorbei, sagen wir es in der Hand und dann geht es.
00:22:20: im August geht es los, Juli hat man noch zum Durchschnaufen und dann kann man richtig schön rein starten.
00:22:26: Ich fand das überhaupt super, dass ich die Möglichkeit hatte immer August schon zu beginnen, weil ich einfach wie gesagt sehr viel Zeit hatte, einfach um mit gewissen Schwerpunkten mich genau auseinanderzusetzen oder halt einfach meinen Rhythmus mehr zu finden.
00:22:38: Und die Berufsschule ist die dann auch quasi immer zum selben Zeitpunkt oder ist die bei jedem individuell?
00:22:44: Also das immer am selben Zeitpunkt, am ersten Lehrjahr waren es bei mir zwei Jahre, zwei Schultage,
00:22:51: sorry,
00:22:53: zwei Tage.
00:22:54: Und im zweiten und dritten Lehrjahr ist es immer ein Tag.
00:22:57: Bei mir ist es jetzt der Mittwoch und der bleibt dann auch immer gleich.
00:23:01: Ach
00:23:01: so, das heißt, das ist jetzt nicht irgendwie geblockt, also jetzt so ein paar Wochen am Stück.
00:23:05: Also wenn man im Büro die Lehre macht, dann hat man das irgendwie an einem Tag unter der Woche, ist das dann tagsüber abends,
00:23:13: wie ist das dann
00:23:13: ausgeteilt?
00:23:15: Ich glaube, es kommt doch sehr viel auf die Schule an.
00:23:17: Bei unserer Schule ist es jetzt so, bei mir war es genauso.
00:23:20: Ich habe im ersten Jahr jetzt zwei Berufsschuldtage gehabt.
00:23:24: Ja, pro Woche.
00:23:26: Jetzt ab dem nächsten Jahr bekomme ich halt noch einen Tag noch, dann ist es halt leider der Freitag geworden und nicht der Mittwoch, wie ich gehofft hatte.
00:23:32: Mittwoch hat schön die Woche geteilt.
00:23:34: Mittwoch war
00:23:34: wunderschön gewesen, aber ist leider nichts draus geworden.
00:23:37: Aber
00:23:37: auch der Freitag schön.
00:23:37: zum Rhein-Stadten ins Wochenende dann wahrscheinlich.
00:23:39: Ja, ich mein, ich finde es ja auch nicht schlimm, weil es ist immer noch ein Freitag, man hat dann nach das Wochenende.
00:23:44: Also man hat noch genug Zeit.
00:23:45: Aber ich heraus, es ist als lieber hier als dann vielleicht in der Schule.
00:23:50: Also es ist schon hier nochmal eine ganz andere Arbeit wahrscheinlich.
00:23:53: Ja, sicher.
00:23:54: Ich mein... Ich finde das, was ich hier so viel besser finde, ist, dass man wirklich selbst sehr vieles machen kann.
00:24:00: In der Berufsschule, so wie in jeder anderen Schule, ist jetzt jemand vorne oder steht jemand vorne, erzählt einem, was und dann heißt es ja, dass unsere Aufgaben lösen.
00:24:09: Ich meine, man macht selbst auch schon was, aber ich mag es halt einfach selbst wirklich denken zu können gescheit.
00:24:14: Und ich finde, das kann man hier einfach bessern.
00:24:16: Das lernt man hier.
00:24:17: Tania, ich habe eine letzte Frage an dich, bevor wir zu unseren drei Abschlussfragen kommen, die jeder Lehrling bekommt hier.
00:24:23: Und zwar, du bist ja schon ein bisschen länger da, kannst du ein Highlight benennen, so aus der Zeit, also wenn du zurückdenkst und so ein bisschen die Gedanken spinnen lässt, so ein Projekt, einen Auftrag, ein Gespräch, was es auch immer war, was du sagst, irgendwie das ist was, woran ich sehr, sehr gerne zurückdenke.
00:24:43: Alle Sachen sind
00:24:44: irgendwie besonders.
00:24:47: Ich persönlich kann vielleicht zwei Dinge sagen.
00:24:51: Wir haben einen Film gedreht für eine Abteilung, die ist auch auf LinkedIn.
00:24:56: wurde dieser Film auch geteilt.
00:24:58: Da geht es so, was tun wir?
00:25:01: Die Abteilung vorstellen quasi dann, oder?
00:25:04: Nein, sondern eher, was tun wir fürs AKH?
00:25:07: Was erschaffen wir für die Menschen?
00:25:10: Also es ist ja auch immer ganz wichtig zu verstehen, wir arbeiten fürs AKH.
00:25:15: Wir helfen Leuten, die dort vielleicht krank gerade liegen und versuchen, den Alltag von diesen Menschen nicht zu stören.
00:25:24: Durch die Arbeiten.
00:25:25: die getätigt werden von unseren Arbeiter oder Arbeiterinnen.
00:25:30: Das war ein sehr schöner Moment, alles so zu sehen.
00:25:34: Da hat man auch viel von Mark
00:25:35: H.
00:25:36: noch erleben dürfen.
00:25:37: Wo ist welche Ecke oder wo sind die Geheimgänge?
00:25:43: Genau.
00:25:44: Was zweites war, dass ich einfach auch für meine Leistung, was ich selber nicht wusste, ich habe die Kisten mit den Pokalen selber mitgepackt und saß dann bei der Info-Veranstaltung, bei uns heißt Info-Veranstaltung, ist so eine Art von Weihnachtsfeier auch.
00:26:02: Wo es Pokale gibt, die dann überreicht
00:26:04: werden.
00:26:05: Genau, da wären dann zwei Lehrlinge des Jahres auch geährt.
00:26:09: Und das war ein sehr schöner Moment, weil der Geschäftsführer hat ein paar Worte gesprochen.
00:26:16: Man wusste es selber nicht.
00:26:18: Meine Kollegen haben es sehr gut verheimlicht.
00:26:22: Und da wurde es zum Lehrlingesjahr
00:26:23: ausgekühlt.
00:26:25: Ja, auch.
00:26:26: Und das ist halt auch... Man wird sehr geschätzt.
00:26:30: Und
00:26:31: man muss dazu sagen, dass alle Lehrlinge... Lehrlinge
00:26:34: des
00:26:35: Jahres
00:26:36: sind.
00:26:36: Ein Riesenteil beitragen.
00:26:38: Genau.
00:26:39: Das waren so die zwei Momente.
00:26:41: Ja, dann gehen wir in unseren Abschluss über in die letzten drei Fragen, die jeder bekommt, bevor es für euch wieder zurück zum Arbeitsplatz geht.
00:26:47: Ob es einen Moment gab, das ist nämlich die erste Frage, wo ihr gemerkt habt, die Lehre, das ist genau euer Ding.
00:26:54: Ich würde sagen, es gab bei mir keinen konkreten Moment, sondern es hat sich halt einfach... Also es hat mir von Anfang an Spaß gemacht.
00:27:01: Ich wurde von Anfang an wirklich so herzlich in diesem Team willkommen geheißen.
00:27:06: Und es waren auch wirklich alle Kollegen einfach super toll unterstützend, einfach total verständnisvoll auch.
00:27:12: Und es ist keinen konkreten Moment, an den ich zurückdenken kann, aber eher so der Zeitraum von den... ersten zwei Monaten ungefähr.
00:27:19: Wo ich wirklich gemerkt habe, okay, es ist halt wirklich super toll hier zu sein.
00:27:24: Hier kann ich ankommen, hier fühle ich mich wohl.
00:27:26: Ein Gefühl war es an ihr als ein Moment.
00:27:28: Es
00:27:28: war für mich eher ein Gefühl als Moment, ganz genau.
00:27:31: Das ist perfekt beschrieben.
00:27:32: Ich bin ein bisschen früher angekommen.
00:27:34: Das war schon bei meinem Bewerbungsgespräch.
00:27:37: Ich habe genau im Haus schon erfahren, dass ich aufgenommen wurde.
00:27:41: Und da
00:27:42: habe
00:27:44: ich mich sofort wohlgefühlt.
00:27:46: Dann habe ich auch alle Kollegen schon mal so im Schnelldurchlauf kennengelernt und seitdem fühle ich mich pudelwohl.
00:27:54: Also seit Tag eins.
00:27:55: Ja,
00:27:56: genau.
00:27:56: Schön.
00:27:57: Habt ihr vielleicht auch Tipps für alle, die uns jetzt gerade hören und auch mit dem Gedanken spielen, eine Lehre im Bürobereich irgendwie auch anzugehen?
00:28:04: Für den Start, wie es am besten gelingt oder auch für die erste Zeit oder für jetzt, die für diese Entscheidungsphase?
00:28:10: gibt es was, was ihr da gerne mitgeben würdet oder was euch selbst irgendwie geholfen hätte?
00:28:14: Also, ich würde sagen, das Beste in jeder Situation ist einfach, sich genau zu informieren, wo man da zum Beispiel gerade reingeht.
00:28:21: Ich habe mich zum Beispiel bei Freunden informiert, die selbst eine Lehrer als Bürokraftfrau gemacht haben und ich dachte mir so, hey, hört sich nicht schlecht an.
00:28:29: Ich versuch's mal, wieso nicht?
00:28:31: Also einfach genug wirklich drüber informieren, was man wo machen würde.
00:28:36: Ja, und dann wahrscheinlich auch, bevor man in so ein Gespräch dann reingeht zu wissen.
00:28:39: Bei wem bewerbe ich mich jetzt gerade?
00:28:41: Ja, natürlich.
00:28:41: Das sind
00:28:41: dann immer meine Aufgaben und so.
00:28:43: Das sollte schon fast herausgesetzt sein, aber auch da.
00:28:46: Ja, also sich auf jeden Fall auch gut auf ein potenzielles Bewerbungsgespräch vorbereiten und auch auf unerwartete Fragen, sage ich mal.
00:28:53: Also nicht nur die Klassiker, was sind deine Stärken, was sind deine Schwächen, sondern bei paar Freunden von mir war es halt wirklich auch so.
00:28:59: Die haben irgendeine Frage gestellt bekommen, auf die sie gar nicht vorbereitet waren und dann mussten sie wirklich nach selben Sekunden antworten.
00:29:04: Ja.
00:29:05: Und es war halt einfach sehr viel authentischer dadurch.
00:29:07: Ja.
00:29:08: Ja, du kannst dich ja eh gar nicht auf alles vorbereiten, weil du weißt ja nicht, was dann kommt.
00:29:12: Aber vielleicht ist auch schön der Typ irgendwie einfach authentisch zu sein und zu bleiben dann in der Situation.
00:29:16: Ja, also ich glaube, bei mir war das auf jeden Fall einer meiner Pluspunkte.
00:29:20: Ich habe halt versucht, sehr authentisch zu sein, sehr echt selbst zu sein.
00:29:23: Weil ich dachte mir im Endeffekt, mich zu verstellen, bringt sich nicht viel.
00:29:26: Ich werde mit diesen Menschen dann tagtäglich sein, ich werde mit denen tagtäglich gemeinsam arbeiten müssen.
00:29:31: Und da wäre es mir lieber, wenn sie von Anfang an wissen, ja, hey, so bin ich halt.
00:29:37: Sie mögen dich dann auch so, wie du bist, weil sie nicht für dich entschieden haben.
00:29:40: Sonst entscheiden sie sich ja für die Version, die du gar nicht bist, aber nur dargestellt hast.
00:29:45: Insofern danke für deine Tipps an der Stelle.
00:29:47: Tanja, kannst du denen auch was hinzufügen?
00:29:49: Ich glaube, ich habe sehr oft Absagen bekommen, einfach darauf weiter zu arbeiten, dass man eine Lehrstelle findet, die perfekt zu einem passt und da niemals aufzugeben.
00:30:04: zu wissen, dass vielleicht eher alles so kommen soll.
00:30:06: Genau.
00:30:07: Also, ich hab dann da angefangen und dann kam die Anrufe, ja, wir würden sie doch nehmen.
00:30:13: Aber da war mir sofort klar.
00:30:14: Nein,
00:30:16: ich bin jetzt hier nicht klar.
00:30:19: Dritte und letzte Frage.
00:30:20: Welche drei Worte beschreiben euren Lehrberuf am besten?
00:30:26: Strukturiert miteinander und freundlich oder hilfsbereit.
00:30:33: zu sein.
00:30:34: Nämlich alles.
00:30:36: Also es waren jetzt vier, aber ja, das beschreibt es ganz gut miteinander.
00:30:42: Ist so das, was wir immer machen oder immer durchsetzen wollen.
00:30:48: Also ich hätte auch gesagt, bei mir werden es halt unterstützen, spaßig, weil ich mich tatsächlich auch sehr, sehr gut mit den Kollegen verstehe.
00:30:56: Und ja, miteinander auch einfach.
00:30:59: Ich würde sagen, das ist halt auch so eine Art Interner Slogan mehr oder weniger, weil man merkt wirklich, hier geht nichts alleine.
00:31:06: Also hier ist wirklich das Miteinander komplett groß geschrieben.
00:31:10: Ja,
00:31:10: und du sagst, es ist ein interner Slogan, was ich so raushöre und jetzt von euch erfahren dürfte, ist jetzt auch was, was wirklich gelebt wird, auch von innen heraus.
00:31:16: Auf
00:31:16: jeden Fall, ja.
00:31:17: Und irgendwie
00:31:17: darauf gekleistet wird und gesagt, wir sind jetzt alle ein Miteinander.
00:31:21: Ist halt das wirklich?
00:31:23: Ja, also ich finde total, ich finde, man spürt auch, dass man ein Teil von einem sehr großen Team ist.
00:31:28: Ich zumindest spüre es sehr stark.
00:31:30: Und ich finde, das gibt einem auch wieder Freude, dass man weiß, ja, ich gehör wo dazun.
00:31:34: Schön.
00:31:35: Wunderbar.
00:31:36: Danke euch vielmals für die vielen Einbrücke und Einblicke, die ihr uns da gewährt habt.
00:31:40: Wir sind damit jetzt auch schon am Ende von dieser Folge von Next Depläre, dem Podcast der Farmit KMB.
00:31:45: Du willst keine weitere Folge verpassen?
00:31:47: Dann abonniert doch Next Step Lehre auf deiner Lieblingsplattform und wenn du uns über Spotify hörst, klick gerne auf die Glocke, so wirst du automatisch benachrichtigt, sobald eine neue Folge online geht.
00:31:56: In der nächsten Episode werfen wir einen Blick auf ein Thema, das früher oder später jeden betrifft, nämlich Work-Life Balance.
00:32:02: Bleibt dran, wir hören uns bei der nächsten Folge von Next Step Lehre.
00:32:17: Dieser Podcast wurde produziert von WePod it.
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