#2 Lehrberuf Elektrotechnik: Serghei und Markus im Gespräch über Finanzen & Selbständigkeit während einer Ausbildung
Shownotes
In Folge zwei von Next Step Lehre sprechen wir über ein Thema, das früher oder später alle betrifft: Finanzen und Selbstständigkeit. Wir klären, wie man sein Lehrlingsgehalt sinnvoll plant, wofür ein eigenes Konto und ein Notgroschen wichtig sind und wie man mit Ausgaben für Alltag, Berufsschule und Werkzeug umgeht.
Außerdem geben sie einen authentischen Einblick in den Klinik-Alltag bei VAMED-KMB: Notlichtanlagen prüfen, Kabel messen und ziehen, Steckdosen fachgerecht montieren, Fehler systematisch suchen usw. Markus verlängert sogar noch seine Ausbildungszeit um eine Spezifizierung zu machen, was bei Sergei schon in seiner Lehrausbildung integriert ist.
Warum während ihrer Ausbildung Kommunikation, Teamwork und Respekt genauso wichtig sind wie Millimeter-Genauigkeit, erklären beide ebenso wie ihre Tipps.
Mehr Informationen gibt es unter: https://www.lehrberuf.info/blog/orientierung/die-lehre-bei-vamed-kmb
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00:00:07: Herzlich willkommen zur zweiten Folge von Next Step Lehre, der Podcast der Farmit KMB für alle, die gerade ihre berufliche Zukunft planen, für Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter wie Eltern oder Lehrerinnen und Lehrer, aber auch für alle, die wissen wollen, wie Ausbildung wirklich abläuft.
00:00:22: Hier bekommst du echte Geschichten, hilfreiche Tipps und spannende Einblicke aus
00:00:26: der Praxis.
00:00:28: Bei mir heute zu Gast, Sergi, im zweiten Lehrjahr und Markus, du bist schon im vierten Lehrjahr und beide sind es gerade am Weg zum Elektrotechniker.
00:00:36: Wir sprechen über euren Einstieg in die Lehre, warum ihr euch überhaupt für Elektrotechnik entschieden habt.
00:00:40: Und was es bedeutet, wenn so Themen wie Finanzen, aber auch Selbstständigkeit in der Ausbildung plötzlich ganz real werden.
00:00:47: Hallo, ihr beiden.
00:00:47: Schön, dass ihr da seid.
00:00:48: Hallo.
00:00:48: Ich frage mich, dass ich da bin.
00:00:50: Hi.
00:00:50: Sergi, erzähl vielleicht du.
00:00:51: Klar, du bist jetzt im zweiten Lehrjahr.
00:00:53: Das heißt, so ein Jahr verdienst du jetzt auf einmal dein eigenes Geld.
00:00:56: Wie fühlst du das an, jetzt einmal selbst finanziell ein bisschen unabhängiger zu werden?
00:01:01: Wie ist das aus?
00:01:03: Man hat halt mehr ... Soll ich sagen, Freiheit?
00:01:07: Ja, Freiheit ist ein schönes Wort.
00:01:09: Ich glaube auch.
00:01:11: Auch mehr Verantwortung, weil das irgendeine Geldteste.
00:01:15: Freiheit, Verantwortung, auch, wie ich das Geld dann auch irgendwie ausgebe, wofür ich mein Geld ausgebe, wie ich mir mein Leben da auch zurecht lege.
00:01:21: Jetzt auf einmal gibt es Dinge, die ich mir vielleicht auch leisten kann, wo ich sage...
00:01:25: Da muss man noch aufpassen damit.
00:01:27: Ja sicher, aufpassen muss man auch damit.
00:01:29: Nicht nur alles auf einmal.
00:01:30: Was war denn bei dir, Markus, das erste, was du dir vom ersten eigenen Geld, das war jetzt bei dir schon ein bisschen länger her, dass du das erste Mal aufs Bankkonto gekommen ist, was du dir da geleistet hast?
00:01:38: Ich persönlich
00:01:39: habe mir nach einem Jahr sofort neues Handy gekauft.
00:01:42: Oh
00:01:42: ja, klar, das ist auch im Kurs.
00:01:44: Ja, dann Kopfhörer habe ich mir auch zugelegt.
00:01:48: Und ja, eigentlich spart man auch sehr viel, damit er für die Zukunft, Wohnung, Autor, Führerschein noch alles dabei hat.
00:01:55: Ja, und vor allem auch in dem Alter sich schon Geld anspannen zu können.
00:01:58: Das kann der Kleiner behaupten, das ist ein riesengroßes Essort, das auch mit so einer Lehrerin herkommt, weil man einfach auch, dass ich einen guten Polster zurechtlegen kann finanziell.
00:02:07: Spaßst du auf das bestimmte Särge oder hast du irgendwie gelernt, jetzt mit dem Geld auch anders umzugehen während der Lehre?
00:02:12: Eigentlich nicht, aber ... Einfach fürs Leben spannend eigentlich.
00:02:16: Für später besser aufgestellt sein.
00:02:17: Ja, aber jetzt geht's schwer mit dem Spannern eigentlich.
00:02:20: Ein bisschen geht's was, aber...
00:02:22: Ja, das Leben ist doch dann teuer, oder?
00:02:24: Ja,
00:02:24: genau.
00:02:25: Man braucht für dieses und jenes.
00:02:27: Aber immerhin kannst du von dir behaupten, du hast dieses Freiheitsgefühl dann doch in irgendeiner Art und Weise, wie du es schon erwähnt hast.
00:02:33: Weil ich
00:02:33: lebe allein halt.
00:02:34: Ja, du lebst alleine schon.
00:02:36: Oh, ja, eigene Wohnung.
00:02:37: Genau, zwei Zimmerwohnungen, Gemeinde, aber zwar schon teuer, fünfhundert Euro, circa.
00:02:43: Das kommt schon hin.
00:02:44: Aber geht sich dann, geht sich dann aus?
00:02:46: Das geht schon
00:02:46: aus, genau.
00:02:47: Das ist dann doch was, was mit deiner Lehre dann plötzlich möglich wird, auch die eigenen vier Wände.
00:02:52: Wie war das für die erste eigene Wohnung?
00:02:53: Gibt es auch so Dinge, was dir auf einmal bis alleine, kannst irgendwie auch Tabus brechen, die vorher nicht möglich
00:02:58: war?
00:02:58: Lautmusik hört.
00:02:59: Ja,
00:02:59: genau.
00:03:00: Keine Fragen müssen.
00:03:02: Ja.
00:03:02: Laut Fernsehe, aufdrehen, hören.
00:03:04: Machen, was man möchte.
00:03:05: Freihet.
00:03:06: Genau.
00:03:06: Freihet.
00:03:07: Ja, sind wir wieder da beim Punkt.
00:03:09: Fühlst du dich auch finanziell unabhängiger durch die Lehre?
00:03:11: Ja, auf jeden Fall.
00:03:12: Natürlich unterstützen meine Eltern, mich jetzt nicht mehr so viel wie früher.
00:03:17: Natürlich muss die Handyrechnung alles selber bezahlen,
00:03:20: essen
00:03:21: jetzt auch.
00:03:22: Aber trotzdem ist es alles finanziell freier.
00:03:26: Man kann, wenn man wohin geht mit Freunden und die noch nicht eine Lehre haben, die noch nicht mehr die Schule machen, freut man sich immer, wenn man sie auch noch einladen kann.
00:03:33: Dann freuen sie sich genauso.
00:03:35: Ja, das ist halt die Freiheit, die man halt... Lehrling schon genießt.
00:03:41: Ja, da merkt man dann auch im Vergleich mit anderen, wie du sagst, die jetzt irgendwie vielleicht gerade eine Ausbildung machen, also jetzt keine Lehre, sondern eine Schule oder sonstiges, dass man dann doch der ist in der Runde, der in der Lage ist, jetzt mal alle einzuladen oder vielleicht auch Geschenke irgendwie damit zu bringen oder zu Weihnachten oder was auch immer, weil man halt einfach die Möglichkeit hat durch die Lehre und durch das Finanzielle, das damit dann hergeht.
00:04:02: Wir sehen eh schon beim Thema Lehre, bei eurem Lehrberuf als Elektrotechniker noch nicht ganz so, da tauchen wir jetzt ein bisschen ein, wie schaut denn... Euer Arbeitsalltag überhaupt aus.
00:04:10: Es wird jetzt ein bisschen unterschiedlich sein.
00:04:11: Du schon quasi im letzten Jahr, bei dir ist es das zweite Jahr, Sergei.
00:04:15: Gibt es da Unterschiede, das werden wir jetzt herausfinden?
00:04:17: Vielleicht gehen wir mal bei dir, Markus.
00:04:18: Was ist sein typischer Arbeitstag im Leben eines Elektrotechnikers im vierten Lehrjahr?
00:04:23: Also ich könnte zum Beispiel meinen gestrigen Arbeitstag beschreiben.
00:04:26: Da bin ich in... Stützpunkt reingekommen, um sechs Uhr dreißig ist Arbeitsbeginn, wir haben aber auch Gleitzeit, darum könnten wir zwischen sechs, dreißig und sieben, dreißig in die Arbeit kommen.
00:04:34: Ah ja, können sich auch suchen wann, aber halt in der Zeit.
00:04:36: Da kommst du halt auch relativ, also dann gehst du halt auch relativ später und früher halt genau.
00:04:41: Ich bin halt um sechs, dreißig in Arbeit gewesen, habe ein bisschen auf meine Facharbeiter gewartet, habe dabei Lehrlingsarbeit erledigt, zum Beispiel wie Sachen vorbereitet, Messgerät, oder einen Störungswagen.
00:04:52: rein theoretisch, wenn ich jetzt eine andere Arbeit zu erledigen habe.
00:04:55: Lehrlingsarbeit
00:04:56: ist ein interessanter Begriff.
00:04:57: Ich finde es sind so Dinge, die ihr dann machen könnt, wenn gerade die Ziemlichkeit
00:05:00: nicht
00:05:01: oder niemand anderes.
00:05:01: Eine Facharbeit
00:05:02: dabei ist möglich zu unterstützen.
00:05:04: Dann bin ich auf eine Umbau gegangen, habe mit einem Facharbeiterleuchten deinstalliert für Arbeiten, damit andere Abteilungen ihre Arbeit halt weitermachen können, weil halt alles saniert wird, also alles neu gemacht wird.
00:05:17: Da stören schon manchmal Lampen, wenn die im Weg sind.
00:05:20: Genau, danach bin ich auf eine Notlichtanlage mitgegangen mit einem anderen Facharbeiter.
00:05:26: Da waren ein paar Störungen angezeigt, haben wir alles erledigt.
00:05:32: Danach bin ich auch mit einem anderen Facharbeiter wieder mitgegangen, Kabel ausgemessen, Mittagspause gemacht und am Nachmittag einfach auf eine andere Umbau.
00:05:42: habe ich dann mit ihm das Kabel gezogen, zum Verteiler, zur Steckdose, also zum Kabelknall und dann war es auch schon vierzehn, fünfundvierzig und ich bin nach Hause gegangen, also in den Stützpunkt und bin dann nach Hause gegangen.
00:05:53: Wie du gesagt hast, ich war jetzt Mittagessen und habe mir gedacht, das war jetzt schon der Tag, weil schon so viel passiert ist.
00:05:57: und dann gab es noch den Nachmittag, der angeschnitten wurde.
00:06:00: Also das ist sehr abwechslungsreich, was da passiert.
00:06:03: Sechsunddreißig zu kommen hat den riesengroßen Vorteil, auch früher zu gehen.
00:06:06: Richtig.
00:06:06: Ist es bei dir auch so, Sergi, dass du sagst, sechsunddreißig nutzt das aus oder haben wir auch vom Nachmittag?
00:06:11: Wie mir geht es sich aus wegen dem Zug, deswegen komme ich zwischen sechs und vierzig bis fünfzig.
00:06:16: Aber
00:06:16: das ist ja dann doch auch, eher an der früheren Seite des Ganzen.
00:06:19: Also wenn du bis sieben oder dreißig Zeit hättest, du bist dann kurz vor sieben da und bei dir beginnt es dann ähnlich mit diesen, wie ist das bekannten Lehrlingstätigkeiten?
00:06:28: Oder wie schaut dein Tag aus?
00:06:30: Ich komme mit meinem Werkstatt.
00:06:31: Ich habe meinen eigenen Arbeitsplatz.
00:06:35: Wir arbeiten sehr viel mit PCs, deswegen habe ich einen eigenen PC.
00:06:38: Tatsächlich
00:06:39: auch.
00:06:41: Nö, dann warte ich erstmal auf meinen Facharbeiter.
00:06:45: Und da schauen wir mal, vielleicht haben wir jetzt Wartungen.
00:06:47: Oder falls Störung ansteht,
00:06:49: ich
00:06:49: muss dann immer auf Störung.
00:06:51: Aber jetzt, was ich jetzt mache, ich tue SPS-Learn.
00:06:54: Was ist das genau?
00:06:56: Das ist, um mit alles programmiert wird.
00:07:00: Genau.
00:07:01: Z.B.
00:07:02: Zähler, Blinker, Ampel ist auch mit SPS.
00:07:06: Und das lerne ich jetzt halt.
00:07:07: Am Computer ist das dann ein Programm sozusagen?
00:07:09: Genau.
00:07:12: Und ich tue noch SPS auf der alten S-Fünf noch dazu lernen.
00:07:15: Ja, die S-Fünf ist auch ein Programm.
00:07:17: Genau, ist auch ein Programm aus den Neunzten-Achtzigern.
00:07:21: Schon älter, ja.
00:07:23: Und da tue ich schon ein bisschen schön
00:07:24: den alten Programm wirklich.
00:07:26: Aber es ist dann auch alle Facetten.
00:07:28: Es ist ja viel Elektrotechnik als solches.
00:07:32: Es ist ja dann doch sehr vielseitig.
00:07:34: Man ist draußen unterwegs.
00:07:35: Man hat was passiert bei den Kabeln.
00:07:39: Man baut dann genau so im Hintergrund, diese ganzen Dinge auch vor dem PC zu machen.
00:07:45: Jetzt hast du gesagt oder wir haben schon festgestellt, du bist im vierten Lehrjahr Markus.
00:07:49: Richtig.
00:07:50: Wieso vier Jahre?
00:07:51: Also dauert die Lehre zum Elektrotechniker vier Jahre.
00:07:53: oder gibt es da spezielle Dinge, die da jetzt noch folgen?
00:07:56: Normalerweise dauert es bei uns in der Firma dreieinhalb Jahre, nur habe ich mich dazu entschieden, das sogenannte S-Eins-Modul noch dazuzumachen.
00:08:03: Das ist die Haars-Automatisierungstechnik.
00:08:06: Das ist alles mit, das heißt kein X, das ist das Programm, mit dem man zum Beispiel, wenn jetzt ein etwas Eine etwas erhubernere Person, würde ich sagen, weil das kostet schon ein bisschen was.
00:08:20: Eine Hausaufzigerung haben will, kann ich hier das jetzt einbauen.
00:08:23: Das ist zum Beispiel ein Bildschirm auf einer Wand.
00:08:27: Mit der kannst du dann zum Beispiel alles in deinem Haus steuern.
00:08:29: Oder wenn es jetzt zum Gewittern anfängt, dann gehen.
00:08:33: Alles gehen alle Schalosier auf, oder wenn es Sonnig wird, richtig warm, gehen die Rolloras, alles
00:08:38: automatisch richtig ganz, ein
00:08:40: richtiges Smart Home ist.
00:08:42: Aber das ist ein Modul, das du jetzt noch obendrauf packst.
00:08:44: Richtig,
00:08:45: das dauert ein halbes Jahr noch.
00:08:46: Ein
00:08:46: halbes Jahr noch zusätzlich.
00:08:48: Ihr könnt es euch dann selber entscheiden, mache ich jetzt noch ein Modul, gibt es da eine Anzahl, die maximal irgendwie absolvieren darf?
00:08:54: Gibt es ein Modul, das irgendwie, oder wie viele Module gibt es überhaupt?
00:08:59: Wie schaut das bei euch aus?
00:09:00: Ich habe jetzt in der Schule nur erfahren, dass es das S-Ins-Modul gibt.
00:09:03: Also ich habe mir jetzt für andere ein eher weniger erfahren, weil gerade der Lehrer mit einem anderen Lehrer halt so befreundet war und er hat mir das halt so gezeigt in unserer ganzen Klasse.
00:09:12: Und ich fand es halt schon sehr interessant und
00:09:14: habe
00:09:14: die Möglichkeit erfahren, dass ich das auch machen kann.
00:09:17: Und dann habe ich mich schon gleich beim Chef gemeldet und gefragt, ob ich das gleich machen kann.
00:09:21: Ja cool,
00:09:21: sehr ambitioniert.
00:09:22: Hat es gleich
00:09:23: richtig unterstützt.
00:09:24: Ja.
00:09:25: Hast du das auch vor?
00:09:26: sehr geht, dass du ein Modul dann oben drauf setzt?
00:09:29: Nein.
00:09:29: Das Modul war mit der Lehre dazu.
00:09:32: Also ich habe die Lehre begonnen mit dem Spezialmodul.
00:09:34: Ach so, bei dir war das gleich zu.
00:09:35: Das
00:09:35: war vier Jahre angegeben, genau.
00:09:37: Gleich von Beginn weg hast du gewusst, ich starte es jetzt und es wird vier Jahre dauern.
00:09:42: Hast dich bewusst von Anfang an dazu entschieden, das mache und ich weiß, da sind jetzt zwei Spezialmodule oben drauf.
00:09:48: Ja, Gebäudechnik und Smart Home.
00:09:50: Auch Smart Home, ja.
00:09:51: Geht in eine ähnliche Richtung sozusagen.
00:09:53: Also schon von Beginn weg und hat das deine Entscheidung auch beeinflusst?
00:09:57: Wo du wusstest, jetzt sind es aber dann vier Jahre.
00:09:59: Also ich bin vielleicht dann auch länger irgendwie in dieser Lehre drinnen.
00:10:02: Oder hast du das als Chance gesehen und gesagt, hey, eigentlich cool, wenn ich da noch mehr dazulehren kann?
00:10:06: Das
00:10:06: ist eine Chance.
00:10:07: Man lernt halt viel mehr dazu.
00:10:08: Das
00:10:10: spielt
00:10:10: sich auch am Gehaltern.
00:10:13: Das spielt natürlich auch mit Reihen.
00:10:16: Es gibt ja viele Besonderheiten bei euch beiden.
00:10:18: Vor allem auch beim Beruf des Elektrotechnikers in einem Krankenhaus.
00:10:22: Da gibt es wahrscheinlich Dinge, die man beachten muss, die sonst nicht anfallen würden.
00:10:26: Was würdet ihr sagen, was lernt ihr da durch?
00:10:28: Zum Beispiel im Strahlenbereich dürfen wir Lehrlinge noch nicht rein.
00:10:32: oder erst ab achtzehn.
00:10:34: Ich bin mir jetzt aber gar nicht sicher, ob man als Lehrling oder erst ab achtzehn rein darf.
00:10:37: Also erst auf Facharbeiter rein darf oder erst ab achtzehn.
00:10:40: Und zum Beispiel, wenn Patienten in Patienten bereichten, müssen wir natürlich auch mehr aufpassen oder wenn wir auf andere Rücksicht nehmen.
00:10:48: Wir können ja nicht einfach überall den Strom wegnehmen, das geht auf gar keinen Fall.
00:10:52: Ja, cool.
00:10:52: Wer fatal wahrscheinlich an bestimmten Stellen.
00:10:54: Oder in Apotheken, wenn man sich da nicht einschläust, kann man auch Schaden von mehreren Tausend Euro machen.
00:11:00: Ja.
00:11:00: viele Herausforderungen, die es dazu zu beachten gibt.
00:11:05: Vor allem sind ja auch Patientinnen und Patienten im Krankenhaus.
00:11:07: Dadurch wird jetzt der Betrieb nicht gestoppt, soll er auch nicht, nur weil ihr da jetzt irgendwie Dinge zu tun habt.
00:11:12: Also müsst es wahrscheinlich dann auch darauf achten, dass ihr das möglichst in einen Rahmen macht, der den laufenden Betrieb dann nicht gefährdet.
00:11:20: Ja, also stelle mir jetzt sehr anspruchsvoll vor und vor allem auch, also sehr über das gar nicht so lange her, dass die Lehre gestartet hat, gerade zu Beginn wahrscheinlich, eine Sache, mit der man sie erst einmal irgendwie anfreunden muss und auf die man sie erst einmal gewöhnen muss.
00:11:32: Man muss sich halt gewöhnen.
00:11:34: In den Bezehenden, wie gesagt, wir sind überall im Gehaber Teil und für du noch Temperaturfühler und für euch der Fühler haben wir auch wegen... CLT, das ist eine Leittechnik, deswegen muss man die warten und messen.
00:11:48: Die
00:11:48: Temperatur messen, die Feuchtigkeit in der Luft, was sie messen.
00:11:51: Deswegen muss man auch in Patienten-Bereichen arbeiten.
00:11:56: Das sind gerade Patienten eigentlich da, und hier geht es dann rein und sagt so, wer jetzt da ist, die sind und die
00:12:02: messen.
00:12:04: Also viel Kontakte auch mit Menschen, also so ganz generell wahrscheinlich in dem Büro, aber bei euch speziell noch einmal.
00:12:10: und mit einer ganz speziellen Gruppe dann auch, wo man auch eine gewisse Sensibilität auch an den Tag legen muss wahrscheinlich, weil die sind ja auch aus einem Grund dort und ihr habt es aber genauso eure Arbeit dann zu tun.
00:12:20: Also stelle ich mir sehr, sehr anspruchsvoll vor, aber glaube ich, ist auch was, worauf ihr richtig stolz sein könnt, dass euch das gelingt und dass ihr da auch diese Kompetenz aufbaut, auch mit diesen Menschen dann in Kontakt zu treten.
00:12:31: Gibt es Dinge, die ihr schon richtig gut beherrscht?
00:12:33: So ihr sagt, hey cool, also das ist was, das liegt man schon richtig gut.
00:12:38: Markus, bei dir sind es schon... wahrscheinlich so einige Dinge, nachdem du schon lange dabei bist.
00:12:42: Sehrge, bei dir gibt es ganz sicher auch viele Dinge, die gerade im ersten Jahr passiert sind.
00:12:46: Was würdest du sagen, was sind so die Dinge, worauf ihr am meisten stolz seid?
00:12:50: Also stolz.
00:12:53: Natürlich das meiste, was man in unserer Abteilung macht, ist natürlich leuchtbar voranwechseln.
00:12:58: Das ist halt schon im Gehirn drin automatisch.
00:13:01: Das
00:13:01: geht schon.
00:13:02: Das ist schon automatisch.
00:13:03: Kann nichts passieren.
00:13:06: Zum Beispiel neue Steckdosen montieren in Kabelkanälen oder in Hohlwänden oder überhaupt in Wänden.
00:13:15: Es gibt ja verschiedene Wände.
00:13:16: Ja, auch das muss
00:13:17: man mal wissen.
00:13:17: Natürlich muss man ja wissen, welche Dose man wo einbaut, wie man das macht.
00:13:22: Es gibt auch verschiedene Vorschriften.
00:13:25: Mit Notlichtanlagen muss man sich auch auskennen, wo welcher ist und wie sie natürlich funktioniert, wo man nachschauen muss, wo jedes verschiedene Licht ist.
00:13:35: Ja, das sind halt so die Sachen.
00:13:36: Wenn du begeistert bist, weil du sagst es so, selbstverständlich, dann tauscht du dann das und dann mit der Steckdose.
00:13:41: Das sind ja Dinge, die für dich irgendwann oder für euch irgendwann normal sind.
00:13:45: Wie du schon gesagt hast, so im Arbeitsablauf schon drinnen sind irgendwo, aber das sind Dinge, die ihr dann aufbaut über die Zeit und die dann so in Fleisch und Blut übergehen und ihr danach wirklich gut beherrscht.
00:13:56: Sehr gewusstest du in den Stadien, weil wir grad sagen, okay, ich bin da voll der Profi schon drinnen oder ich bin halt noch ganz frisch dabei, wo würdest du dich da einordnen?
00:14:05: Eigentlich ganz frisch dabei, noch
00:14:07: ein Jahr.
00:14:08: Das erste Jahr ist mal viel mit, schaut mal viel mit, aber langsam tue ich vieles auch alleine schon.
00:14:13: Schau da mal über die Schulter und dann probiert man mal selber aus.
00:14:17: Also jeden Tag quasi schon fast was Neues, dass man irgendwie sieht.
00:14:22: Was waren so die größten Learnings, die du da auch bisher so mitnehmen konntest, auch vielleicht in der Arbeit mit deinen Kolleginnen und Kollegen, die dich da begleiten?
00:14:32: Kommunikation eigentlich, viel kommunizieren.
00:14:34: Mit der Abteilung, mit der Abteilung.
00:14:36: Muss man schon, ob die Station frei ist, weil man kann nicht, manches kann man nicht vieles machen, wenn die Patienten dort sind.
00:14:43: Warten, bis die Station gesperrt ist, man muss sich dann abreden, dann macht man das halt.
00:14:49: Wird man gar nicht annehmen, dass Kommunikation das erste war, dass es an Elektrotechniker dann einfällt, aber es ist so wichtig, wie du sagst.
00:14:56: Und das sind auch so diese Softskills, wie man sagt, also die gerade zu Beginn.
00:14:59: Genau,
00:14:59: Kommunikation, wenn man eine Wartung macht, muss man anrufen zu unserer Leitweitechnik, Bescheid sagen, ich mache Tester, Tester.
00:15:08: Und das kommt eine Meldung, dass sie dann nicht jemanden vorbeischicken.
00:15:11: Genau, Kommunikation ist eigentlich.
00:15:13: Vor allem, weil, also, versteht ihr das richtig?
00:15:15: Ihr arbeitet meistens im Team, also mit anderen auch wiederum zusammen.
00:15:18: Oder gibt es auch Einsätze, wo ihr sagt, das mache ich jetzt alleine und schaut jetzt allein, wie ich das mache?
00:15:21: Das ist schon viel
00:15:22: alleine, aber ich genau.
00:15:22: Ja,
00:15:23: okay.
00:15:24: Wenn es dann im Team vorkommt, was macht für euch eine gute Zusammenarbeit aus?
00:15:29: Da sind wir wieder bei der Kommunikation natürlich oder bei der Arbeitsaufteilung.
00:15:33: Ja, schön, dass auch hier die Kommunikation fällt.
00:15:36: Und Arbeitsaufteilung, Magst du da ein bisschen in die Tiefe gehen?
00:15:38: Wenn zum Beispiel ich jetzt die... Steckdosen, wie gesagt, montiere und der Facharbeiter währenddessen im Verteiler dann die Arbeiten mit der Sicherung oder so bei einer neuen Installation durchführt, muss ja auch alles neu gemacht werden.
00:15:53: Dann ist auch noch keine Spannung drauf, weil dann darf es auch ein Lehrling machen.
00:15:57: Da bin ich da, weil ich beschäftigt mit den vier Steckdosen einzumontieren, die ganzen Dosen und der Facharbeiter arbeitet da, weil im Verteilerraum und dann sind wir doppelt so schnell fertig, wie wenn ich das alleine jetzt machen will.
00:16:08: dass
00:16:09: man sich da gut abstimmt, einfach auch in einem laufenden Betrieb, um da füreinander auch die beste Unterstützung zu sein, wenn man schon zu zweit unterwegs ist.
00:16:16: Ihr seid jetzt nicht nur im Krankenhaus, sondern auch in der Berufsschule.
00:16:19: Genau so dazu bei der Lehre.
00:16:21: Welche Tätigkeiten lernt ihr da in der Berufsschule und welche hier dann vor Ort?
00:16:24: Wie kann man das unterscheiden?
00:16:25: Ist es vor allem die Theorie und die Praxis, die gegenübergestellt wird oder ist auch viel Praktisches in der Berufsschule?
00:16:30: Nehmt es mir da ein bisschen mit.
00:16:31: Wie kann ich mir das vorstellen?
00:16:32: Also ich finde, im dritten Lehrjahr hast du jetzt am meisten gelernt, was man jetzt in der Arbeit auch wirklich braucht.
00:16:39: Natürlich die Grundlagen sehen natürlich auch das Wichtigste.
00:16:42: Es ist alles relativ sehr wichtig.
00:16:44: Natürlich über die Elektrotechnik.
00:16:46: Relativ
00:16:46: sehr wichtig, bin nicht schön.
00:16:48: Es
00:16:48: ist alles sehr wichtig, natürlich.
00:16:51: Natürlich die Messungen, wie man Verteiler-Messungen durchführt, wie man Steckdosen-Messungen durchführt, wie man überhaupt die Anlage komplett kontrolliert und also absichert damit nichts passieren kann, falls ein Fehler vortritt.
00:17:08: Oder was haben wir noch gemacht?
00:17:10: Wir haben auch in Labor halt das auch dann praktisch durchgemacht und in Theorie, also in der Technologiestunde haben wir natürlich auch das theoretische durchgemacht, wie eine Sicherung wirklich funktioniert, was sie macht, was sie bezwegt, was drinnen ist.
00:17:25: Und dann gibt es halt auch noch Elektrotechnik und Mathematik, da haben wir uns natürlich auch ausgerechnet, z.B.
00:17:31: Fehlerströme oder andere Werte, wie für Strom ein Motor braucht oder was eine Deleutungsdimensionierung, weil umso mehr Energie der Motor braucht, umso größer muss natürlich auch die Leitung sein, weil umso mehr Belastung ist er drauf, umso länger die Leitung ist.
00:17:52: Also es muss jetzt hier keine Theorie sein.
00:17:55: Aber auch hier Hut ab, weil auch das sind Dinge, also die ihr wahrscheinlich vor der Lehre nicht gewusst hättet und die ich zum Beispiel auch nicht weiß, aber ich glaube das fließt so total ineinander, nämlich das zu wissen und es dann auch zu tun in der Praxis.
00:18:11: Also eines ohne das andere geht dann irgendwo wahrscheinlich.
00:18:13: Unsere Lehrer haben überhaupt ein Projekt gemacht in der Schule, da sind alle Schulfächer überschneidend drinnen und da müssen wir über das ganze Schuljahr mit dem, was wir gelernt haben, jetzt zum Beispiel einen Motor heraussuchen und dann eben alle Berechnungen dazu machen und die Leitung ist die Mesonierung dazu und halt verschiedene Sachen.
00:18:35: Weil du sagst über das ganze Schuljahr, also Berufsschule ist ja immer geblockt oder läuft das irgendwie nebenbei?
00:18:40: Geblockt,
00:18:40: also das Projekt war jetzt über das halbe Schuljahr.
00:18:43: Ja, okay.
00:18:43: Und dann ging halt... Über das nächste halbe Schule noch ein Projekt, aber das war jetzt gerade nur in der dritten.
00:18:50: Wie viele Wochen seid ihr da immer Berufsschule?
00:18:52: Ich glaube, das waren vier und einmal fünf, wenn ich mich nicht täusche.
00:18:59: Was würdest du sagen, was hilft dir am meisten, wenn du dann in die Berufsschule bist, bei dir was einmal bisher wahrscheinlich die Berufsschule?
00:19:06: Es gibt zwei
00:19:07: Blöcke.
00:19:08: Einmal,
00:19:08: wie gesagt, vier Wochen im ersten Semester
00:19:11: und im zweiten
00:19:11: Semester fünf Wochen.
00:19:13: Und wie gesagt, ich bin frisch in zweites Semester gekommen und man lernt im ersten Die
00:19:21: Grundlagen.
00:19:21: Die
00:19:22: Grundlagen von Elektrotechnik.
00:19:23: Das
00:19:24: omische Gesetz.
00:19:26: Ich steig da schon aus.
00:19:28: Das heißt, man wird auch gut abgeholt.
00:19:31: Wenn ich jetzt die Lehre starten würde, könnte ich reinfinden durch das, was ich in der Berufsschule lerne.
00:19:37: Ich muss noch nicht die ganzen Kompetenzen mitbringen, sondern die Interesse.
00:19:43: Das ist wichtig, die Motivation.
00:19:46: Elektriker
00:19:46: muss auch viel Fachwissen haben.
00:19:49: Das man sich dann aber dann auch aneignen kann während der Lehre.
00:19:53: Was würdet ihr sagen?
00:19:54: Was sind so die Kompetenzen, die Softskills, die man schon gesagt hat, die man braucht, also so dieses Interesse?
00:20:01: Was sollte man mitbringen, weil man sagt, mich wird der Weg eines Elektrotechnikers für mich interessieren, die Lehre.
00:20:08: Welche Dinge könnte ich da, wenn ich so eine Liste machen würde, drauf schreiben?
00:20:12: die ich vielleicht haben sollte, um da irgendwie auch erfolgreich sein zu können.
00:20:15: Damit der Strom funktioniert, braucht man einen Stromkreis.
00:20:18: Es gibt nicht nur ein Kabel, also einen Draht, der hinführt, sondern es gibt eine Phase, einen Neutraleiter, wo der Strom zurückflüßt und eine Erdung, die für einen Fall sein Fehlerstrom passiert, das über diesen Draht zurückflüßt und somit dann die Sicherung auslässt.
00:20:38: Dann gibt es noch... Es gibt Stromstärke, dass wir den Ampere messen, dann gibt es Spannung, dass wir den Volt gemessen und es gibt Ohm, das ist der Widerstand, dass wir den Ohm gemessen
00:20:52: haben.
00:20:55: noch mal zurückgehen in die Praxis, nämlich in euer tagtägliches Tun bei der FAMILK-RMB, gab es da vielleicht auch schon in euer Zeit hier ein Projekt oder auch einen Auftrag, für den ihr so richtig mit anpacken konntet.
00:21:07: Also irgendwas Größeres auch, wo ihr sagt, da wäre richtig viel mitnehmen können und gelernt.
00:21:13: Ich finde, bei Fehlersuchen lernt man natürlich am meisten, weil da gibt es verschiedene Netzsysteme.
00:21:17: und da habe ich jetzt zum Beispiel Bei einer Schutztrennung habe ich in einem Intensivbereich, wenn ich mich jetzt nicht heusche, gibt es nämlich Schutztrennung, damit, wenn ein Fehler passiert, es nicht sofort in den ganzen Stromkreis abschaltet.
00:21:31: Das ist nämlich eine Schaltung, die ein separater Stromkreis ist.
00:21:35: Das ist ein Domino-Effekt, oder?
00:21:36: Wenn eines irgendwie ausfällt oder so, oder abgeschaltet wird, dann zieht das den ganzen Schweif nach sich.
00:21:43: Ja.
00:21:43: Teilweise.
00:21:44: Teilweise.
00:21:44: Teilweise runterzubrechen, ja.
00:21:46: Richtig.
00:21:47: Ja.
00:21:48: Da war jetzt in dem Fall die Schutztrennung und wir haben halt dann gesucht und gesucht und dann haben wir halt auch schon mehr darüber gelernt, wie dieses Net-System wirklich auch funktioniert auch in der Praxis.
00:22:05: Den Fehler, da war ich leider nicht mit dabei, aber da hat der Facharbeiter dann in den nächsten Tagen den Fehler schon behoben, aber trotzdem habe ich dann durch diese Fehler suche, wo man alles kontrolliert, alles anschaut.
00:22:17: viel über das Netzsystem gelernt, wie es aufgebaut ist, auch
00:22:19: in der Praxis.
00:22:19: Ja, auch in das Innere quasi.
00:22:21: Wenn man so das große Ganze dann auch irgendwie sieht, das ist sicher was, wo du dann auch viel mitnehmen konntest und dann so beim Fehler, der dann entdeckt wurde, was du nicht dabei war, das ist dann auch so dieses Erfolgserlebnis.
00:22:32: wahrscheinlich, wenn man dann sieht, okay, passt, wir können das, was jetzt gerade nicht läuft, beheben.
00:22:36: Also wir sind da, um irgendwie zu helfen und können den Betrieb damit aufrechterhalten.
00:22:40: Mich jetzt schon interessiert, was du auf jeden Fall hast.
00:22:41: Ja, das glaube ich dir, ja.
00:22:42: Aber ich habe dann leider auch einen.
00:22:44: Das ist nicht mehr daran gedacht, diese Fragen.
00:22:47: Naja, es ist nie zu spät.
00:22:49: Fragen stellen ist ja wahrscheinlich generell was, was ihr da auch gut lernst, weil natürlich da geht man mit mit jemandem, also gerade auch du im zweiten Lehrjahr, bis dann wahrscheinlich irgendwie in Begleitung auch von jemand anderem und der macht dann irgendwas und dann ist es wahrscheinlich auch an dir zu sagen, so, warum machen wir das jetzt oder wie ist es und warum ist es so.
00:23:08: Viele
00:23:08: Fragen stellen das auch wichtig.
00:23:10: Meistens diesen Beruf.
00:23:12: Gerade da, weil man ja wissen möchte, wie funktioniert es.
00:23:15: Und dann gar noch nicht so die Einblicke hat.
00:23:17: Nicht fragt verliert.
00:23:19: Das wäre so ein ganz schöner Appell, den ich da jetzt an den Schluss stellen möchte.
00:23:22: Ich habe zum Abschluss für euch jetzt noch, bevor es wieder zurückgeht, an den Arbeitsplatz drei Fragen, die jeder Lehrling bekommt, der hier an diesem Podcast-Tisch sitzt.
00:23:31: Die erste Frage wäre, ob es einen Moment gegeben hat, wo ihr gemerkt habt, die Lehrer, das ist genau euer Ding.
00:23:38: Also auf jeden Fall das Gemeinschaftliche.
00:23:40: Ich habe auch Freunde in der Firma gefunden, mit denen ich auch in der Privatzeit dann auch was mache.
00:23:45: Überhaupt die Firma macht auch Veranstaltungen, die auch alt, urnett sind und wir sind auch manchmal im Sommer halt auch essen.
00:23:53: Aber auch in der Firma.
00:23:55: Alle Leute grüßen sich eben wie in der Abteilung eben und auch immer die Hand aus Respekt-Sache.
00:24:01: Also das Miteinander dann.
00:24:02: Das Miteinander
00:24:03: ist einfach sehr, sehr toll in der Firma.
00:24:06: Sergi, was war es bei dir?
00:24:07: Welcher Moment war es bei dir?
00:24:08: Natürlich das Miteinander.
00:24:09: Am meisten zwischen Kollegen, wenn man nichts weiß, die Intrition fragt, die helfen sich gegenseitig.
00:24:14: Das ist
00:24:16: ein schönes Umfeld,
00:24:17: um
00:24:17: zu arbeiten.
00:24:18: Habt ihr einen Tipp für alle, die uns jetzt vielleicht zuhören und vielleicht auch mit dem Gedanken spielen?
00:24:23: Einen Leere zum Elektrotechniker, das wäre doch genau mal eins.
00:24:25: Habt ihr einen Tipp für die, wie es vielleicht gut gelingen kann oder auch der Start in die Lehre, was man da am besten noch mitkriegen könnte von euch, wenn wir jetzt schon die Möglichkeit haben, um da am besten reinzustarten?
00:24:36: Am besten, um sich
00:24:37: richtig
00:24:38: auszukennen, ein Praktikum zu machen.
00:24:40: Ein Praktikum zu machen.
00:24:41: Einfach sich anschauen,
00:24:42: wie das
00:24:42: ist, ob es gefällt überhaupt, ob man das machen will.
00:24:45: Ja.
00:24:45: Gabst du bei dir Praktika davor oder irgendwie Schnuppertage, irgendeine Möglichkeit, das irgendwie zu errorieren?
00:24:51: Ja, bevor ich die Lehre angefangen habe, haben sie mir eine Woche Praktikum angeboten.
00:24:55: Hast du dann gemacht?
00:24:56: Genau.
00:24:56: Das wäre auch dein Tipp,
00:24:57: so
00:24:57: was zu machen, vielleicht einmal umzuschauen, ist das überhaupt was für mich?
00:25:00: Genau.
00:25:00: Am meisten in dem Betrieb, wo man sich dann auch bewirbt.
00:25:03: Man fragt, kann man sich Praktikum machen und das anschauen.
00:25:06: Ja, schön.
00:25:07: Welchen Tipp hast du für uns, Markus?
00:25:09: Also
00:25:09: wenn man sich als Elektrotechniker bewerben will, sollte man sich, finde ich, nicht scheuen, überall hinzuschreiben.
00:25:16: Es bringt schon was, überall was hinzuschreiben, aber es schadet nicht.
00:25:21: Es ist natürlich ein bisschen zeitaufwendig, aber wenn du überall hinschreibst, irgendwer wird dich schon annehmen.
00:25:27: Gibt's was, was du gerne gewusst hättest, als Tipp vorab, den du gerne bekommen hättest, wie du dich bei der Fahne beworben hast?
00:25:33: Ich bin eigentlich immer einer, der geht ohne Voreinstellung rein und lasse immer alles auf mich zukommen.
00:25:38: Ja.
00:25:40: Das wäre auch ein schöner Tipp auch für alle, die sich da irgendwie zu viel Kopf machen, einfach mal zu machen und das mal auszuprobieren.
00:25:47: Drei Worte, das ist auch schon meine letzte Frage, die euren Lehrberuf am besten beschreiben.
00:25:53: Bei mir wäre es gemeinschaftlich, Blitz und AKH.
00:25:58: Blitz, das klingt fast ein bisschen gefährlich.
00:26:01: Also nicht Blitz, oder Blitz steht für Elektro-Technik,
00:26:03: natürlich.
00:26:04: Ja, ja, so ist
00:26:07: er.
00:26:07: Ich denke Kommunikation, Respekt auch gegen Patienten und allen Mitarbeiter.
00:26:14: Und wie gesagt, Strom würde ich auch sein.
00:26:16: Ja,
00:26:16: ist doch schön wunderbar.
00:26:17: Nicht zu unterschätzen, ist auch ziemlich gefährlich.
00:26:19: Ja, absolut.
00:26:20: Und ihr seid genau da dran und dürft es auch in diesem ja dann doch sehr sensiblen Umfeld mit... Patientinnen und Patienten und mit Strom hantieren und habt eine große Verantwortung.
00:26:30: Also vielen Dank auch an der Stelle an euch, dass ihr diese sehr verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt und dass ihr euch auch Zeit genommen habt.
00:26:37: Wir sind nämlich jetzt auch schon am Ende von dieser Folge von Nextdepläre, dem Podcast der Farmit KMB.
00:26:42: Du willst keine weitere Folge verpassen?
00:26:44: Dann abonnier Nextdepläre auf deiner Lieblingsplattform.
00:26:47: Und wenn du uns über Spotify hörst, dann lieg gerne auf die Glocke, so wirst du dann automatisch benachrichtigt, sobald eine neue Folge online geht.
00:26:53: In der nächsten Episode werfen wir einen Blick auf ein Thema, das früher oder später alle betrifft, nämlich Unterstützung und Begleitung durch die Lehre.
00:27:00: Bleibt dran, wir hören uns bei der nächsten Folge von Next Step Lehre.
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